Zoll online – Aktuelles – “Das ist wohl gut gelungen”


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München, 17. Dezember 2017

Während Laura Dahlmeiers mittlerweile achtzehnter Sieg im Biathlon-Weltcup fast schon ein wenig Routine war, kam der Erfolg im Super-G für Skirennfahrer Josef Ferstl vollkommen überraschend.

Alpin

Josef Ferstl

Bereits mit Startnummer zwei durfte Josef Ferstl den Super-G am Freitag in Gröden bestreiten, ein Vorteil wie sich herausstellen sollte. Mit einer Zeit von 1:35,28 Minuten durfte er als aktuell Führender gleich nach seiner Fahrt in der sogenannten Leaders Box Platz nehmen und von dort aus seinen Konkurrenten bei der Arbeit zusehen. Da jedoch keiner schneller unterwegs was als der Zöllner, verweilte dieser bis zum Ende des Rennens an Ort und Stelle und die Sensation war perfekt: Der erste Weltcup-Sieg eines deutschen Speed-Fahrers seit 13 Jahren! “Es war eine gute Fahrt. Ich hatte auch Glück, weil das Wetter während des Rennens umgeschlagen hat. Ich hatte schon so viel Pech, diesmal aber war das Glück auf meiner Seite. Es ist unglaublich”, freute sich Josef Ferstl im Fernseh-Interview nach seinem ersten Mal ganz oben am Siegertreppchen eines Weltcups.

Tags darauf bestätigte er im Abfahrtsrennen auf der “Saslong” in Gröden seine gute Form mit einem soliden Platz 14 gleich hinter Teamkollege Thomas Dreßen, der meinte diese Strecke sehr zu mögen, weil sie eine anspruchsvolle Abfahrt sei, “die den kompletten Abfahrer fordere”.

Biathlon

“Es ist so schön, wieder ganz oben zu stehen, vor allem an einem Ort, an dem so eine tolle Atmosphäre herrscht. Es war ein perfekter Tag für mich”, so das Resümee von Laura Dahlmeier nach ihrem Sieg in der gestrigen Verfolgung in Grand Bornand in Frankreich. Den Grundstein für ihren ersten Erfolg im Olympia-Winter hatte die Zollbeamtin bereits am Donnerstag im Sprint gelegt, bei dem nur Anastasiya Kuzmina aus der Slowakei schneller unterwegs war als diese. “Ich hatte Glück, dass Anastasiya drei Fehler schoss und ich so eine Chance hatte. Ich habe versucht, mich nur auf das Schießen zu konzentrieren, denn ich wusste, dass ein sauberes Schießen heute entscheidend sein würde”, so das Erfolgsrezept von Laura Dahlmeier. Auch im heutigen Massenstart stand die Zöllnerin wieder am Podest und bewies mit Platz drei eindrucksvoll, dass sie wieder in guter Form ist. Erfreulich auch der starke fünfte Platz von Vanessa Hinz, die sich damit selber “eines der schönsten Weihnachtsgeschenke” bereitete.

Simon Schempp zeigte bei den Herren mit Rang fünf in Sprint und Verfolgung, dass seine Formkurve stabil am oberen Rand bleibt. Im heutigen Massenstart hatte der Zöllner allerdings richtig Pech. Nachdem er Probleme mit einem seiner Magazine hatte, benötigte er ein neues, welches er dann nicht richtig in den Schaft bekam. Das kostete viel Zeit, so dass sich der amtierende Weltmeister dieser Disziplin am Ende mit dem 25. Platz begnügen musste.



Quelle : Zoll.de

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