Zoll online – Aktuelles – Erste Erfolge auch im Biathlon-Weltcup


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München, 10. Dezember 2017

Die deutschen Damen erzielten im ersten Staffelrennen des Winters in Hochfilzen gleich ihren ersten Sieg und Alexander Schmid überraschte beim Riesentorlauf in Val d‘Isere mit seinem sechsten Platz im alpinen Weltcup.

Biathlon

Maren Hammerschmidt

In derselben Besetzung wie bei den Weltmeisterschaften im Februar diesen Jahres an gleicher Stelle fuhren Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand, Maren Hammerschmidt und Laura Dahlmeier zum sechsten Mal in Folge als erste Staffel über die Ziellinie.

Die Führung im Rennen holte sich Maren Hammerschmidt am Stehendanschlag. Die Zollbeamtin hatte mit 26 Sekunden Rückstand übernommen und lieferte beim zweiten Stopp “das Schießen ihres Lebens ab”. Trotz schwieriger Bedingungen traf sie innerhalb von 24 Sekunden alle fünf Scheiben und übergab an Schlussläuferin Laura Dahlmeier mit 14 Sekunden Vorsprung. “Es war eine kontrollierte Serie. Ich bin weggelaufen und habe mir nur gedacht: Wow, es hat geklappt”, so Maren Hammerschmidt im Interview.

Laura Dahlmeier brachte den Sieg dann sicher nach Hause und freute sich über den gelungenen Abschluss ihrer ersten Wettkampfserie des Winters.

Bei den Herren verpasste Simon Schempp sowohl im Sprint als auch in der Verfolgung jeweils auf Rang vier knapp das Podest. Als Schlussläufer der deutschen Herrenstaffel hingegen setzte er sich jedoch bei extremen Windbedingungen gegen seine Konkurrenten durch, schaffte es wie seine Mitstreiter zuvor, eine Strafrunde zu vermeiden und sicherte damit den zweiten Platz hinter den starken Norwegern.

Ski Alpin

Alexander Schmid

Bei den deutschen Skirennläufern nehmen die jungen Nachwuchstalente immer mehr an Fahrt auf. Nach dem guten Abschneiden von Thomas Dreßen in den Speed-Disziplinen am vergangenen Wochenende überraschte Teamkollege Alexander Schmid beim Riesenslalom in Val d’Isere mit einer ebenfalls extrem starken Vorstellung.

Mit der hohen Startnummer 40 ins Rennen gegangen, belegte er am Ende trotz widriger Bedingungen und schlechter Sicht den sensationellen sechsten Platz. “Ich bin sprachlos, dass ich überhaupt in den zweiten Lauf gekommen bin”, schwärmte der Alpine aus dem Zoll Ski Team, der mit diesem Ergebnis sein Ticket für Olympia gelöst hat. “Die für den Abend geplante Heimfahrt ist nun gestrichen. Ich muss ja jetzt zur Siegerehrung”, so Alex Schmid mit einem freudigen Grinsen.

Fritz Dopfer kämpfte sich nach fast einjähriger Verletzungspause erneut ein Stück nach vorn und belegte im heutigen Slalom Platz sieben. “Speziell im Mittelteil war es brutal schwer zu fahren, weil ich wenig gesehen habe”, so der Zöllner. Insgesamt sei durch die äußeren Bedingungen nicht so schnell gefahren worden wie üblich, was Fritz Dopfer nach eigenen Aussagen durchaus Vorteile nach seiner langen Rennpause gebracht habe.

Skisprung

Beim Heimspringen in Titisee konnte Andreas Wellinger seine Erfolgsserie fortsetzen. Im Mannschaftsspringen am gestrigen Tag holten sich die Deutschen Adler den dritten Platz und auch heute stand der Zöllner auf dem Stockerl.

Nach zahlreichen Verschiebungen des Wettkampfs wegen wechselnder Winde reichte Andreas Wellinger eine Weite von 139,5 Metern, um hinter Richard Freitag den zweiten Platz zu belegen.



Quelle : Zoll.de

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