Zoll online – Aktuelles – „Ich bin super happy mit dem Wochenende“


Nicht nur der mehrfache Weltmeister und Olympia-Sieger Johannes Rydzek zeigte sich zufrieden mit seinen Ergebnissen bei den ersten Wettkämpfen im neuen Jahr.

Nordische Kombination

Johannes Rydzek

Während sich ihre Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Biathlon noch im heimatlichen Training auf die ersten Weltcups im neuen Jahr vorbereiten, durften die Nordischen Kombinierer bereits an diesem Wochenende im finnischen Otepää wieder an den Start.

Am gestrigen Samstag fiel zunächst das Springen dem starken Wind zum Opfer, sodass der provisorische Sprungdurchgang vom Freitag als Ausgangsposition für den Langlauf gewertet wurde. Bester Deutscher im Ziel war auf dem sechsten Platz Vinzenz Geiger, der in einer beeindruckenden Aufholjagd von Rang zwölf nach vorn laufen konnte. Nach Aussage der Nationaltrainer hätte der Zöllner „auch in den Kampf um die Podestplätze eingreifen können“, wenn er auf der Strecke etwas mehr Unterstützung gehabt hätte. Teamkollege Johannes Rydzek war allerdings nach Windpech beim Probesprung des Vortags mit einem Rückstand von eineinhalb Minuten als 22. ins Rennen gegangen. Aber auch er zeigte sich gewohnt laufstark und kam schließlich als hervorragender Zehnter ins Ziel.

Im heutigen zweiten Wettkampf gelang Johannes Rydzek dann mit 94,4 Metern ein richtig guter Sprung, und so startete er mit nur 36 Sekunden Rückstand als Drittplatzierter in der Loipe. Auch dieses Mal zeigte er sich läuferisch gut in Form und musste am Ende der zehn Kilometer nur dem in dieser Saison überlegenen Norweger Magnus Riiber den Vortritt lassen. Mit seinem zweiten Platz zeigte sich der Zöllner im TV-Interview zufrieden: „Ich bin super happy. Ein guter Sprung und ein richtig guter Lauf. Es war ein spannender Kampf. Schade, dass es nicht ganz gereicht hat.“

Langlauf

Florian Notz

Mit dem legendären „Final Climb“ endete am heutigen Sonntag traditionell die Tour de Ski bei den Langläufern. Auf dieser letzten von insgesamt sieben Etappen innerhalb von nur neun Tagen müssen sich die Teilnehmer am Ende die Alpe Cermis, eine alpine Skipiste im italienischen Fleimstal, hinauf nach oben zur Mittelstation quälen und dabei auf 3.600 Metern Strecke insgesamt 425 Höhenmeter bewältigen. Drei Teilstücke weisen dabei eine Steigung von deutlich mehr als 20 Prozent auf, in der Spitze sind es unglaubliche 28 Prozent, die es steil bergauf geht.

Hervorragender Sechster mit einer Zeit von 17:25 Minuten bei dieser Höllentour die Alpe Cermis hinauf wurde Florian Notz. Damit verbesserte sich der Zöllner in der Gesamtwertung der Tour de Ski noch von Platz 20 auf den 13. Rang und war damit bester Deutscher dieser prestigeträchtigen Rennserie. „Dass es heute so gut läuft, damit hätte ich nicht unbedingt gerechnet. Die Form stimmt. Schade nur, dass ich bei den Rennen in Oberstdorf Zeit habe liegen lassen“, so Florian Notz, der mit dieser Top-15-Platzierung auch sein WM-Ticket sicherte.

Alpin

Felix Neureuther

Mit einem Platz unter den besten Zehn hatte Felix Neureuther beim Slalom von Zagreb nach dem ersten Lauf wohl selbst nicht mehr gerechnet. Nach zwei Fehlern, über die er sich im Interview selber am meisten ärgerte, und somit Platz 23 im Zwischenklassement, sah es zumindest nicht danach aus. Doch am Ende sollte es sogar noch der achte Rang für den verletzungsbedingt noch immer gehandicapten Zöllner werden. „Das war eine solide Fahrt. Ich wollte mehr Sicherheit reinbringen und Fehler abstellen. Der Lauf war nicht perfekt, aber ein Schritt in die richtige Richtung. Ich bin streckenweise schon wieder sehr schnell, aber ich schaffe es noch nicht, zwei konstante Läufe runterzubringen. Daran muss ich jetzt arbeiten“, zog Felix Neureuther zufrieden Bilanz.



Quelle : Zoll.de

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