Zoll online – Aktuelles – Kleine Kristallkugel für Viktoria Rebensburg


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München, 18. März 2018

Zum dritten Mal in ihrer Karriere hat Viktoria Rebensburg den Riesenslalom-Weltcup gewonnen und hierfür die kleine Kristallkugel der Disziplinwertung überreicht bekommen.

Ski Alpin

Viktoria Rebensburg

Bereits in den Jahren 2011 und 2012 war Viktoria Rebensburg die beste Riesenslalomfahrerin des Weltcups. Heute durfte die Zöllnerin erneut die kleine Kristallkugel für den Sieg in der Disziplinwertung entgegennehmen. Und das vollkommen kampflos, denn das letzte Rennen der Saison im schwedischen Åre wurde wegen Orkanböen und schlechter Sicht abgesagt.

„Das Schöne ist, heuer von jedem Rennen ein Rotes Trikot mit nach Hause nehmen zu dürfen. Das zeigt schon, dass eigentlich über die ganze Saison Konstanz vorhanden war. Ich wäre natürlich sehr gern gefahren, die Piste wäre auch perfekt gewesen. Aber ein fairer Wettkampf wäre heute einfach nicht möglich gewesen. Deshalb ist es schon irgendwie auch schade“, meinte die Rennläuferin aus dem Zoll Ski Team. „Jede Kugel für sich hat ihren Stellenwert. Aber es war jetzt doch viel Zeit dazwischen seit dem letzten Mal. Daher ist das diesmal schon besonders schön, auch weil ich weiß, wie viel harte Arbeit dahinter steckt.“

Mit drei Siegen, drei zweiten Plätzen sowie den Rängen elf und 14 sammelte Viktoria Rebensburg in diesem Winter insgesamt 582 Punkte im Riesentorlauf und lag damit bereits vor der heutigen Absage komfortable 92 Punkte vor der zweitplatzierten Tessa Worley aus Frankreich. Auch beim diesjährigen Gesamtweltcup stand die Zollbeamtin auf dem Podest und belegte dort hinter Mikaela Shiffrin und Wendy Holdener den hervorragenden dritten Rang. Auch ohne die erhoffte Medaille bei Olympia geht damit eine überaus erfolgreiche Saison für die beste deutsche Skifahrerin zu Ende.

Biathlon

„Mir haben letztendlich doch etwas die Körner gefehlt“, meinte Schlussläuferin Laura Dahlmeier nach der Staffel der Damen über 4 x 6 Kilometer am Holmenkollen. Nach dem allerletzten Schießen ging sie mit nur acht Sekunden Rückstand auf die führende Läuferin aus Frankreich auf die Strecke, doch diese ließ sich den Sieg bis ins Ziel nicht mehr nehmen. Gemeinsam mit Maren Hammerschmidt, Denise Hermann und Franziska Preuß belegte die Zöllnerin somit den starken zweiten Platz, und mit diesem Ergebnis gewann das deutsche Quartett die Staffel-Weltcupwertung.

„Wir haben ein gutes Ergebnis gebraucht, das tut der gesamten Mannschaft unheimlich gut. Wir können rundum super happy sein mit dem zweiten Platz heute, das gibt wieder Selbstverstrauen“, so die Doppel-Olympiasiegerin, denn dieser Erfolg bedeutete für das deutsche Quartett so eine Art Wiedergutmachung nach dem doch enttäuschenden achten Platz bei den Spielen in Pyeongchang.

Nordische Kombination

Johannes Rydzek

„Ich habe aus den Fehlern von gestern gelernt und die Abfahrt von weiter innen angefahren“, meinte Johannes Rydzek nach seinem heutigen zweiten Platz beim Heim-Weltcup der Nordischen Kombinierer in Klingenthal mit einem Schmunzeln.

Im gestrigen Wettkampf lag der Zöllner kurz vor Ende in aussichtsreicher Position, als er sich in einer Abfahrt selber hinten auf den Ski stieg und zu Fall kam. Folglich wurde es nichts mehr mit der eigentlich erhofften Podestplatzierung, und am Ende blieb „nur“ Rang sechs für den Zöllner.

Auch der heutige Tag verlief ein wenig kurios, denn aufgrund des starken Winds in der Vogtland-Arena musste das Springen vorzeitig abgebrochen werden. Stattdessen wurde der provisorische Sprung von Freitag gewertet. Somit ging Johannes Rydzek als Vierter auf die 10-Kilometer-Runde in die Loipe und musste sich im Zielsprint lediglich seinem Teamgefährten Fabian Rießle geschlagen geben.



Quelle : Zoll.de

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