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München, 31. Januar 2018

Wenige Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele zeigen sich die bereits nominierten Sportlerinnen und Sportler des Zoll Ski Teams im Weltcup weiterhin erfolgreich.

Ski Alpin

Linus Straßer

Beim Parallelslalom am Neujahrstag schaffte Linus Straßer bereits als Drittplatzierter den Sprung auf das Podest. Gestern nun stellte der Zöllner sein hohes Geschick in dieser sehr speziellen alpinen Disziplin erneut unter Beweis und belegte beim City Event in Stockholm ebenfalls den dritten Rang. Erst im Halbfinale musste er sich mit 0,1 Sekunden Rückstand dem späteren Sieger Ramon Zenhäusern geschlagen geben, setzte sich aber anschließend im sogenannten kleinen Finale des letzten vorolympischen Weltcupwettbewerbs der Herren souverän durch. Damit stand Linus Straßer bereits zum dritten Mal in Folge bei einem Parallelslalom bei der Siegerehrung auf dem Podest.

„Es ist immer gut und schön zu wissen, dass man schnell unterwegs und gut dabei ist“, meinte Viktoria Rebensburg nach ihrem zweiten Rang am Samstag beim Riesenslalom in Lenzerheide, der bislang fünften Podestplatzierung in diesem Winter. Nur 0,07 Sekunden fehlten der Führenden der Disziplinwertung zum Sieg, allerdings sah die Zöllnerin ihr Abschneiden als „ganz gutes Omen“. Denn vor acht Jahren, so erinnerte sich Viktoria Rebensburg, sei sie im letzten Riesentorlauf vor den Olympischen Spielen ebenfalls Zweite geworden und gewann wenige Tage später in Whistler die Goldmedaille.

Nordische Kombination

An Spannung kaum zu überbieten war das Nordic Combined Triple in Seefeld, dem Austragungsort der Nordischen Skiweltmeisterschaften 2019. Auch in der fünften Auflage dieser Weltcup-Veranstaltung wurden an drei aufeinanderfolgenden Tagen drei komplette Wettkämpfe durchgeführt, jedoch erst am Ende die Sieger der Gesamtwertung gekürt.

Neueinstellung Vinzenz Geiger, der zuletzt schon mit einer starken Laufleistung auf sich aufmerksam machen konnte, erwischte bereits am Freitag einen richtig guten Start und lag als zweitbester Deutscher auf Platz sieben. Am Samstag dann gelang dem jungen Zollbeamten ein regelrechter Paukenschlag, denn nach einem Sprung erneut unter die Top Ten spielte er seine Stärke in der Loipe aus und konnte sich bis auf den zweiten Platz im Zwischenklassement vorkämpfen. „Ich weiß auch nicht genau, wie ich das geschafft habe“, so Vinzenz Geiger im TV-Interview. „Die ersten drei Runden habe ich mich gut im Wettkampf versteckt, danach habe ich mich gut gefühlt und wollte das durchziehen.“

Im finalen Wettkampf am Sonntag, bei dem erstmals zwei Durchgänge gesprungen wurden, lag Vinzenz Geiger dann zwar erneut in der Tageswertung Sprung unter den besten Zehn, fiel aber im Gesamtklassement auf den neunten Platz zurück. Mit einem Rückstand von 3:21 Minuten auf den Führenden und späteren Sieger ging er ein letztes Mal in die Loipe, lieferte dort über 15 Kilometer ein beeindruckendes Rennen ab und kämpfte sich zwischenzeitlich vor bis auf den dritten Platz. Erst im Sprint auf den allerletzten Metern schaffte es der Routinier Fabian Rießle, von hinten auf seinen Mannschaftskollegen aufzuschließen und zeitgleich mit diesem die Ziellinie zu überqueren. Erst die genaue Auswertung des Foto-Finishs brachte dann zum Vorschein, dass dessen Schuhspitze wenige Millimeter vor der von Vinzenz Geiger lag und er sich somit den dritten Platz in der Gesamtwertung gesichert hatte.

Skisprung

Andreas Wellinger

Auch für die Skispringer endeten die Weltcups am vergangenen Wochenende mit Podestplätzen. Sowohl Katharina Althaus in Ljubno als auch Andreas Wellinger in Zakopane freuten sich als jeweils bestplatzierte Deutsche über ihre erneuten Erfolge und blicken daher auch optimistisch in Richtung Olympia.

„Mit dem Wind habe ich heute nicht das große Los gezogen, dafür waren die Sprünge gut. Platz zwei freut mich immens“, zog Andreas Wellinger Resümee nach einem der wegen starker und wechselnder Winde wohl turbulentesten Springen der Saison. Der Zöllner hatte mit einem Sprung über 119,5 Meter zur Halbzeit noch auf dem neunten Platz gelegen, konnte sich aber im zweiten Durchgang mit 136,5 Metern dann doch noch weit nach vorn bis auf das Podium schieben.

Teamkollegin Katharina Althaus setzte ihre beeindruckende Erfolgsserie dieses Winters weiter fort und stand auch im achten Weltcup-Springen in Folge auf dem Siegertreppchen. Mit den Plätzen zwei am Samstag und drei am Sonntag untermauerte die Zöllnerin nicht nur ihren zweiten Platz im Gesamtweltcup, sondern auch ihre Chancen auf olympisches Edelmetall in wenigen Tagen.



Quelle : Zoll.de

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