Zoll online – Aktuelles – Weltcup-Siege für die Skispringer


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München, 4. Dezember 2017

Neben zahlreichen Top-Ten-Ergebnissen und Podestplätzen waren vor allen Dingen die Skispringerinnen und Skispringer des Zoll Ski Teams mit ihren Weltcup-Siegen erfolgreich an diesem Wochenende.

Skisprung

Katharina Althaus

Während Andreas Wellinger im russischen Nischni Tagil beim Einzelspringen am gestrigen Sonntag ganz oben auf dem Podest stand, schaffte es dessen Teamkollegin und Neuzugang im Zoll Ski Team Katharina Althaus in Lillehammer gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, alle ihre Konkurrentinnen hinter sich zu lassen.

Wie bereits am Samstag von der kleinen Schanze sicherte sich die Zollbeamtin heute mit Sprüngen von 138,5 Metern und 139,5 Metern den Sieg auch von der großen Schanze und damit ihren insgesamt dritten Weltcup-Erfolg. „Ich bin überglücklich. Das war ein wirklich gutes Wochenende für mich hier in Norwegen“, freute sich Katharina Althaus über ihren mehr als gelungenen Auftakt des Olympia-Winters.

Auch Andreas Wellinger war die Freude über seine derzeitige Top-Form deutlich anzusehen. „Das Selbstbewusstsein war definitiv da, der zweite Sprung war richtig geil“, so der Zöllner im Fernsehinterview nach seinem Erfolg mit Sprüngen auf 132,0 Meter und 133,5 Meter. Bei seinem zweiten Sprung bekam Andreas Wellinger sogar erstmals die perfekte Haltungsnote von 20,0 Punkten.

Ski Alpin

Thomas Dreßen schaffte es, als erster deutscher Skirennfahrer seit 13 Jahren bei einem Abfahrtslauf einen Podestplatz zu erzielen. Der erst 24 Jahre alte Zollbeamte absolvierte die schwierige „Birds-of-Prey„-Piste im US-amerikanischen Beever Creek fast fehlerfrei und belohnte sich hierfür selber mit dem dritten Rang.

Nach zahlreichen guten Platzierungen in den letzten Rennen gelang dem für einen Speed-Fahrer doch noch sehr jungen Thomas Dreßen damit erstmals in seiner noch jungen Karriere der Durchbruch in die Weltspitze des alpinen Skisports. „Normalerweise bin ich ein gesprächiger Typ. Aber im Moment fehlen mir ein bisschen die Worte“, meinte dieser nach seinem fast schon historischen Erfolg.

Auch Viktoria Rebensburg stellte am Wochenende eindrucksvoll unter Beweis, dass sie richtig schnell Ski fahren kann. Bei der Abfahrt der Damen im kanadischen Lake Louise war nur Mikaela Shiffrin schneller als die Zöllnerin unterwegs, sodass am Ende dieses Speed-Rennens zwei Technikspezialistinnen ganz oben auf dem Podest standen. Für Viktoria Rebensburg war es nach ihren beiden Siegen im Riesenslalom das dritte Stockerl im vierten Rennen des Olympia-Winters.



Quelle : Zoll.de

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