Zoll online – Pressemitteilungen – 380 gefälschte Spielzeugbausätze entdeckt


Frankfurter Flughafenzoll verhindert wirtschaftlichen Schaden von fast 50.000 Euro


Gefälschte Lego-Bausätze

In den vergangenen vier Monaten stellte der Zoll am Frankfurt Flughafen insgesamt 380 einzelne Fracht- und Postsendungen mit verschiedenen Bausätzen fest. Da hier der Verdacht bestand, dass es sich um gefälschte Waren der Marke Lego handeln könnte, wurden alle Sendungen aus dem Verkehr gezogen.

Die Päckchen kamen vorwiegend aus China, Taiwan und Hongkong, vereinzelt auch aus Thailand und Singapur. Sie sollten meist an verschiedene Privatempfänger in Deutschland und andere EU-Länder gehen. Die einzelnen Bausätze stammen von einem chinesischen Hersteller, welcher überwiegend identische Kopien von Lego-Bausätzen herstellt.

Der Fälschungsverdacht wurde bestätigt. Die Bausätze werden vernichtet. Der geschätzte verhinderte wirtschaftliche Schaden beträgt fast 50.000 Euro.

„Solche Fälschungen können nicht nur starke Auswirkungen auf Unternehmen wie Lego haben, sondern sie können auch Sicherheitsrisiken für die Verbraucher mit sich bringen“, so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

Der Zoll hilft mit, im Interesse von Wirtschaft und Verbrauchern für fairen Wettbewerb zu sorgen. Im Jahr 2018 wurden beim Hauptzollamt Frankfurt am Main 9.155 Grenzbeschlagnahmeverfahren eröffnet. Die 521.911 Plagiate hatten einen Warenwert von rund 25,7 Millionen Euro. Sie wurden zu 85 Prozent aus China eingeführt.

Es gab auch 539 Fälle mit 39.979 gefälschten Tabletten und Ampullen. Weitere Herkunftsländer der Plagiate waren Hongkong, die Vereinigten Arabischen Emirate, Singapur und die USA. Die Bandbreite reichte von Uhren und Kleidung, Taschen, Sonnenbrillen, Mobiltelefonen über Spielzeug bis hin zu Computerzubehör.



Quelle : Zoll.de

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