Zoll online – Pressemitteilungen – Amphetaminküche ausgehoben


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Essen, 19. April 2018

Drei Festnahmen und Amphetamin, Amphetaminöl, Marihuana, Ecstasy-Tabletten, LSD-Trips und Bargeld beschlagnahmt

Am 10. April 2018 durchsuchten Beamte des Zollfahndungsamts Essen – Dienstsitz Kleve – im Raum Goch und Kalkar insgesamt fünf Objekte und stellten circa 750 Gramm Amphetamin, etwa einen halben Liter Amphetaminöl, circa 750 Gramm Marihuana, 79 Ecstasy-Tabletten, 31 LSD -Trips, über 4.000 Euro Bargeld sowie diverse Flüssigkeiten zur Herstellung von Amphetaminpaste sicher und nahmen drei tatverdächtige Deutsche fest.

Bereits seit rund sechs Monaten waren die Zollfahnder einem verdächtigen Duo im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kleve auf der Spur. Es lagen Erkenntnisse vor, dass die beiden 32- und 25-jährigen Hauptverdächtigen im großen Stil mit Amphetamin handeln sollten. Die folgenden Ermittlungen erhärteten den Verdacht und führten die Fahnder letzte Woche zu der Amphetaminküche.

Am 10. April 2018 griffen die Fahnder aus Kleve dann zu und durchsuchten im Raum Goch und Kalkar mehrere Wohnungen, Hallen und Fahrzeuge. Unterstützt wurden sie von Zöllnern des Hauptzollamts Duisburg (Kontrolleinheiten Verkehrswege Emmerich und Flughafen Reiseverkehr Weeze) mit ihren Rauschgiftspürhunden Bali und Faxe.
Die vierbeinigen Kollegen wurden in zwei der zu durchsuchenden Wohnungen auch fündig und erspürten das Amphetaminöl als auch das Marihuana, Ecstasy, LSD und Amphetamin in Verstecken.

Die eigentliche Amphetaminküche war in eine extra angemietete Halle ausgelagert. Dort wurden diverse Flüssigkeiten, vermutlich zur Herstellung von Amphetamin, sichergestellt. Auch ergaben sich in der Halle Hinweise, dass dort bereits Amphetamin „gekocht“ wurde. Die Flüssigkeiten werden jetzt von den Chemikern des Bildungs- und Wissenschaftszentrums der Generalzolldirektion analysiert.

Gegen die beiden 32- und 25-jährigen deutschen Tatverdächtigen wurde durch das Amtsgericht Kleve Untersuchungshaft angeordnet. Eine weitere 31-jährige deutsche Verdächtige wurde anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.

Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Drogen beläuft sich auf etwa 23.000 Euro.

Die weiteren Ermittlungen führt der Dienstsitz Kleve des Zollfahndungsamts Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kleve.



Quelle : Zoll.de

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