Zoll online – Pressemitteilungen – Bargeldspürhündin Aki sehr erfolgreich


Neun Reisende mit zu viel Bargeld entdeckt

Allein im August 2019 zeigte die Bargeldspürhündin Aki des Hauptzollamts Frankfurt am Main bei neun Reisenden durch ein spezielles Verhalten an, dass diese wohl eine zu hohe Menge an Bargeld mit sich führten.

Die genauere Kontrolle der betreffenden Passagiere ergab eine Gesamtsumme von 140.725 Euro. Das Bargeld befand sich in Rucksäcken, Hand- und Bauchtaschen sowie in Hosentaschen. Barmittelanmeldungen konnten die Reisenden nicht vorlegen. Daher wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Es handelte sich hierbei hauptsächlich um Passagiere, die aus der EU ausreisen wollten.

„Aki hat hier ihre feine Nase mal wieder unter Beweis gestellt und Geldscheine über 10.000 Euro angezeigt. In diesen Fällen hätten die Reisenden eine Anmeldung beim Zoll vornehmen müssen. Diese Anmeldepflicht gilt nämlich nicht nur bei der Ein-, sondern auch bei der Ausreise aus der Europäischen Union“, so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

Europaweit sind Drittlandsreisende verpflichtet, Barmittel ab 10.000 Euro bei der Ein- oder Ausreise in die oder aus der Europäischen Union anzumelden.

Im Jahr 2018 meldeten Reisende in 4.843 Fällen ihre Barmittel mit rund 173 Millionen Euro legal an. 1.313 Mal wurden Verstöße gegen die Anmeldepflicht mit rund 25,6 Millionen Euro festgestellt. In 77 Fällen wurde ein Clearingverfahren eingeleitet.



Quelle : Zoll.de

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