Zoll online – Pressemitteilungen – Dresdner Zoll prüft Gastronomiebetriebe


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Dresden, 14. Juni 2018

In mehr als 60 Fällen weitere Prüfungen erforderlich

Im Rahmen einer am 8. Juni 2018 bundesweit durchgeführten Schwerpunktprüfung im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe kontrollierte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Dresden 66 Betriebe im Bezirk.

Dabei standen die Arbeitsverhältnisse der Beschäftigten im Fokus. So wurden unter anderem die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns, die Abführung von Beiträgen zur Sozialversicherung und sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten geprüft.

Nach einer ersten Auswertung sind in insgesamt 61 Fällen weitergehende Prüfungen durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit erforderlich. Hier besteht unter anderem der Verdacht auf Verstöße gegen Mindestlohnzahlungen, Leistungsmissbrauch oder illegale Ausländerbeschäftigung.

Zusatzinformation

Im Bezirk des Hauptzollamts Dresden gibt es Standorte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) in Dresden, Leipzig, Bautzen und Riesa.
Im vergangenen Jahr prüften die Zöllner im Hauptzollamtsbezirk mehr als 1.700 Arbeitgeber und leiteten fast 4.900 Strafverfahren ein. Sie ermittelten eine Schadenssumme von fast 24 Millionen Euro. Dabei entstanden die häufigsten Schäden durch nicht gezahlte Steuern und Sozialversicherungsabgaben, durch erschlichene Sozialleistungen sowie die Nichteinhaltung von Mindestlohnvorschriften.



Quelle : Zoll.de

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