Zoll online – Pressemitteilungen – Einfuhr gefälschter Rasierklingen verhindert


4.000 gefälschte Rasierklingen wurden durch Zöllner am Frankfurter Flughafen bei der Kontrolle einer Frachtsendung sichergestellt.

Bei der Kontrolle am 29. Januar 2019 stellten Zollbedienstete des Hauptzollamts Frankfurt am Main eine Sendung aus Hongkong fest, welche eine große Anzahl an Rasierklingen beinhaltete. Aufgrund der Verpackung, des Lieferwegs sowie der Qualität der Produkte bestand der Verdacht, dass es sich bei den Rasierklingen um gefälschte Waren handelt. Die insgesamt 4.000 Rasierklingen wurden beschlagnahmt.

Der Originalhersteller bestätigte, dass es sich tatsächlich um Plagiate, also um gefälschte Artikel handelt, die ohne dessen Genehmigung produziert und in die Europäische Union eingeführt werden sollten. Die Schadenssumme beläuft sich auf circa 3.000 Euro.

Lena Drechsel, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main erklärte: „Die Fälschungen werden aufgrund dieser sogenannten Schutzrechtsverletzung unter zollamtlicher Überwachung vernichtet.“

Marken- und Produktpiraterie ist ein Hemmschuh für fairen Wettbewerb und neue Arbeitsplätze. Der Zoll hilft mit, im Interesse von Wirtschaft und Verbrauchern für fairen Wettbewerb zu sorgen.

Im Jahr 2017 wurden beim Hauptzollamt Frankfurt am Main 5.939 Grenzbeschlagnahmeverfahren eröffnet. Die 549.354 Plagiate hatten einen Warenwert von rund 18,7 Millionen Euro. Darunter waren 599 Fälle mit 278.708 gefälschten Tabletten und Ampullen.

Herkunftsländer der Plagiate waren meistens China, die Vereinigten Staaten von Amerika, Hongkong und Singapur. Es handelte sich überwiegend um Uhren und Kleidung, Taschen, Sonnenbrillen, Mobiltelefone, Arzneimittel, elektronisches Spielzeug und Computerzubehör.



Quelle : Zoll.de

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