Zoll online – Pressemitteilungen – Einschleusen von Ausländern


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Frankfurt(Oder), 11. April 2018

Betreiber eines Dönerimbisses im Landkreis Oder-Spree verurteilt

Im Rahmen einer Prüfung durch Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Frankfurt (Oder) wurde in einem Dönerimbiss im Landkreis Oder-Spree im Frühjahr 2017 ein türkischer Staatsangehöriger bei Zubereitungs- und Verkaufstätigkeiten angetroffen.

Der Angetroffene verfügte über keinen gültigen Aufenthaltstitel und keine Arbeitsgenehmigung. Die Ermittlungen ergaben, dass der türkische Staatsangehörige erst einen Tag zuvor in die Bundesrepublik Deutschland eingereist war.

Der Betreiber des Dönerimbisses wusste davon. Ihm war außerdem bekannt, dass keine Arbeitserlaubnis vorlag. Für die elfstündige Tätigkeit hatte er ihm lediglich ein Handgeld von 60 Euro sowie kostenfreies Essen und Trinken versprochen.

Das Verhalten des Arbeitgebers führte nun zur Verurteilung durch das Amtsgericht Frankfurt (Oder). Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) verhängte es wegen eines Vergehens nach dem Aufenthaltsgesetz durch Strafbefehl eine Geldstrafe von 3.750 Euro (150 Tagessätze zu je 25 Euro). Der Verurteilte hat zudem die Kosten des Verfahrens zu tragen. Der Strafbefehl ist rechtskräftig.



Quelle : Zoll.de

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