Zoll -Erfolgreiche Kontrollen in Shisha-Cafés – Über 60 Kilogramm Wasserpfeifentabak sichergestellt

 

 

 

Beamte des Hauptzollamts Dortmund kontrollierten am Abend des 14. August 2017 im Rahmen der Steueraufsicht gemeinsam mit der Polizei und Bediensteten des Ordnungsamts zehn sogenannte Shisha-Cafés in der Bochumer Innenstadt.

Bei den Kontrollen wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. Durch den Zoll wurden über 60 Kilogramm unversteuerter Wasserpfeifentabak sichergestellt. Es wurden acht Straf- und drei Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Auch durch die Mitarbeiter des Ordnungsamts wurden mehr als zehn Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Es wurden Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz Nordrhein-Westfalen und Verstöße gegen gewerberechtliche Vorschriften und Auflagen geahndet.

„Die gemeinsamen Kontrollen wurden von den beteiligten Behörden sehr positiv gewertet und sollen demnächst wiederholt werden“, so Andrea Münch, Pressesprecherin des Hauptzollamts Dortmund.

Im gesamten Bezirk des Hauptzollamts Dortmund sind zurzeit knapp 190 Shisha-Cafés angesiedelt.

ZusatzinformationDas Rauchen von Wasserpfeifen (sogenannte Shishas) ist seit einigen Jahren bei jungen Erwachsenen stark im Trend. Wasserpfeifentabak kann in Deutschland legal vertrieben und erworben werden. Allerdings muss der Tabak dann versteuert sein – leicht erkennbar durch die als Siegel angebrachte deutsche Steuerbanderole.

Neben den steuerrechtlichen Aspekten gilt es auch, gesundheitliche Risiken zu beachten. Konsumenten bezeichnen das Shisha-Rauchen als angenehm mild. Ungesund bleibt es dennoch: Laut Weltgesundheitsorganisation inhalieren Wasserpfeifenraucher bei einer Shisha-Sitzung die Rauchmenge von 100 Zigaretten. Illegal gehandelter Tabak beinhaltet zudem bedenkliche Konservierungsstoffe, Aromen oder unhygienische Inhaltsstoffe, deren Wirkungen auf den Raucher noch unbekannt sind.

Zusätzlich weist der Wasserpfeifentabak aus den Ursprungsländern eine sehr hohe Feuchtigkeit auf. Der aromatische Tabakrauch wirkt dadurch kälter und kann tiefer inhaliert werden. Erreicht wird diese Feuchtigkeit oftmals durch die Zugabe von Glycerin oder Zuckermelasse. Verbrennen diese Zugaben, erzeugen sie gesundheitsschädliche Substanzen, die direkt durch den Wasserpfeifenraucher inhaliert werden.


Dortmund, 15. August 2017
Quelle : Zoll.de

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