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Stuttgart, 6. Juni 2018

Einfuhr von LED-Leuchten gestoppt

Beamte des Zollamts Böblingen haben in der vergangenen Woche die Einfuhr von zehn Paketsendungen mit insgesamt 5.000 LED-Leuchten gestoppt.

Die kombinierten Geräte, die man sowohl als Kugelschreiber sowie auch als Taschenlampe nutzen kann, verfügten nicht über die für elektrische Waren vorgeschriebene Kennzeichnung über eine erfolgte CE-Prüfung. Das Regierungspräsidium Tübingen als zuständige Fachbehörde teilte dem Zollamt am 6. Juni 2018 mit, dass die Einfuhr der Lampen aufgrund der fehlenden Sicherheitsprüfung nicht möglich ist, da hier unter Umständen Gefahren für den Verbraucher entstehen können.

Der Einführer der Waren hat nun die Möglichkeit, die fehlenden Prüfungen nachzuholen oder die Ware an den Versender in den USA zurückzusenden.

Zusatzinformation

Bei der Einfuhr elektrischer und elektronischer Waren muss der Einführer nachweisen, dass diese Geräte den Anforderungen der Produktsicherheit genügen. Dazu zählt in der Regel, dass die Waren über eine gültige CE-Kennzeichnung verfügen und dass der Sendung eine deutschsprachige Bedienungsanleitung beiliegt. Die Bestimmungen zur Verbrauchersicherheit bei der Einfuhr von entsprechenden Geräten sind nicht nur von kommerziellen Importeuren zu erfüllen, sondern gelten auch für private Endverbraucher, die derartige Waren aus dem Nicht-EU-Ausland, beispielsweise im Internet, geordert haben.



Quelle : Zoll.de

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