Zoll online – Pressemitteilungen – Festnahme eines mutmaßlichen Crackdealers


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Frankfurt am Main, 9. November 2017

Sicherstellung von 200 Gramm Kokain, 100 Gramm Crack, Labor-Equipment zur Crack-Herstellung sowie Stichwaffen

Beamte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main haben einen mutmaßlichen Drogendealer und „Crack-Koch“ in Frankfurt festgenommen. Die offensichtlich von ihm betriebene „Drogenküche“ wurde ausgehoben. Die Beamten stellten 200 Gramm Kokain, 100 Gramm frisch „gekochtes“ und verkaufsfertiges Crack sowie alle zur Herstellung der Droge notwendigen Utensilien sicher. Zudem wurden einige Stichwaffen und ein Elektroschocker sichergestellt.

Den Ermittlungen zufolge wurde das Labor seit mehr als einem Jahr konspirativ von dem 38-jährigen spanischen Staatsangehörigen nordafrikanischer Herkunft betrieben. Der Drogenhändler soll wöchentlich bis zu einem Kilogramm der stark abhängig machenden Droge produziert und an Zwischenhändler und Endkonsumenten aus dem gesamten Stadtgebiet Frankfurts, aber auch an überregional tätige Crackdealer verkauft haben.

Der 38-Jährige wurde auf Antrag der Frankfurter Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

Die Maßnahmen wurden bereits am 27. Oktober 2017 durchgeführt und konnten aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt veröffentlicht werden.




Quelle : Zoll.de

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