Zoll online – Pressemitteilungen – Fliehende Schmuggler lassen Rauschgift im Auto zurück


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Braunschweig, 2. November 2017

Zehn Kilogramm Rauschgift beschlagnahmte der Zoll am 26. Oktober 2017 auf dem Rastplatz Staufenberg zwischen Kassel und Hannoversch Münden. Die Schmuggler konnten sich auf dem unübersichtlichen Rastplatz einer Festnahme entziehen.

Es deutete zunächst nichts auf den größten Drogenfund des Braunschweiger Zolls seit Jahren hin. Schon dutzendfach hatten die Zöllner an diesem Tag verschiedene Fahrzeugführer auf der Autobahn per Leuchtsignal aufgefordert, dem Zollstreifenwagen auf einen Rastplatz für eine Kontrolle zu folgen.

Gegen 15:30 Uhr jedoch widersetzte sich ein Fahrer und raste zwischen die Fahrzeuge auf der Tankanlage Staufenberg an der Autobahn 7, als der Streifenwagen auf den Kontrollparkplatz abbog. Nach einem sofortigen Wendemanöver fanden die Zöllner das britische Fahrzeug mit offenen Türen verlassen vor. Der Motor lief noch.

“Es war ein eigenartiges Gefühl, an das Auto heranzutreten. Es hätte alles darin sein können”, berichtete eine eingesetzte Beamtin. Darum sei das Verhalten der Kollegen, zunächst die Tankanlage zu sichern, absolut richtig gewesen, meinte Zolloberinspektor Andreas Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig: “Sicherheit steht beim Zoll an erster Stelle!”

Tatsächlich befanden sich in dem Fahrzeug 25 Beutel mit insgesamt zehn Kilogramm Marihuana – eine Menge, bei der den Schmugglern durchaus eine Haftstrafe droht.

“Bei der Aussicht auf eine Gefängnisstrafe würde so mancher sein Auto oder auch das Rauschgift im Wert von etwa 50.000 Euro zurücklassen”, kommentierte Pressesprecher Löhde das Verhalten der Fahrzeuginsassen. Nach ihnen wird nun gefahndet. Zudem wurden Ermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet.

Die weiteren Ermittlungen in dieser Sache hat das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main aufgenommen.



Quelle : Zoll.de

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