Zoll online – Pressemitteilungen – Gefälschte Folien für Smartphones aus dem Verkehr gezogen


615 Fälschungen im Wert von 8.000 Euro

Bei der Kontrolle einer Frachtsendung aus Shanghai (China) am 17. September 2018 stellten Zollbedienstete des Hauptzollamts Frankfurt am Main 615 Folien zum Aufbringen auf Smartphones fest. Diese trugen mutmaßlich widerrechtlich das geschützte Firmenlogo eines namhaften Originalherstellers und sollten nach Großbritannien weitergeleitet werden. Die Folien in Reptilien-, Glitzer-, Marmor- und Holzoptik hatten einen Wert von 7.965 Euro. Die Firma hat den Fälschungsverdacht bestätigt, die Folien sollen vernichtet werden.

Christine Straß, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main: „Die meisten Plagiate kommen aus Fernost. Von dort versuchen die Fälscher, ihre Produkte auf den europäischen Markt zu liefern. Finden wir Waren, die im Verdacht stehen, ein Recht geistigen Eigentums zu verletzen, halten wir diese zurück. Die Entscheidung, wie das weitere Vorgehen ist, trifft dann der Originalhersteller. Am Ende des Verfahrens steht aber immer die Vernichtung der Waren.“

Der Zoll hilft mit, im Interesse von Wirtschaft und Verbrauchern für fairen Wettbewerb zu sorgen. Im Jahr 2017 wurden beim Hauptzollamt Frankfurt am Main 5.939 Grenzbeschlagnahmeverfahren eröffnet. Die 549.354 Plagiate hatten einen Warenwert von rund 18,7 Millionen Euro. Darunter waren 599 Fälle mit 278.708 gefälschten Tabletten und Ampullen. Herkunftsländer der Plagiate waren mit 37 Prozent meistens China sowie die Vereinigten Staaten von Amerika, Hongkong und Singapur. Es handelte sich überwiegend um Uhren und Kleidung, Taschen, Sonnenbrillen, Mobiltelefone, Arzneimittel, elektronisches Spielzeug und Computerzubehör.



Quelle : Zoll.de

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