Zoll online – Pressemitteilungen – Gefälschte Markengitarre entdeckt


Markenrechtsverletzung verhindert

Gefälschte Markengitarre

Ende September 2018 haben Zöllner im Zollamt Garching-Hochbrück eine gefälschte Gitarre einer bekannten Marke in einem Paket aus China festgestellt.

Aufgrund des geringen Einkaufspreises in Höhe von 80 Euro war den Zöllnern bereits bei der Anmeldung klar, dass es sich hierbei um eine Fälschung handeln musste. Der Originalverkaufspreis dieser Gitarren liegt zwischen 3.000 bis 5.000 Euro.

Der Beteiligte gab auf Befragen an, dass er ursprünglich an die Fälschung Originalteile montieren wollte, um so selbst ein Teiloriginalstück zu besitzen.

„Der Zoll hat damit eine weitere Markenrechtsverletzung verhindert“, erklärte Marie Müller, Sprecherin des Hauptzollamts München.

Die Gitarre wurde sichergestellt und wird nach Abschluss des Verfahrens vernichtet.

Mit der steigenden Nachfrage des Verbrauchers nach Markenprodukten wächst auch die Zahl der Fälschungen und Plagiate. Das sind Produkte, die widerrechtlich mit Namen und Kennzeichen versehen sind und deren Aussehen den Verbraucher bewusst über Herkunft und Qualität täuschen.

Der überwiegende Teil der schutzrechtsverletzenden Waren kommt aus Nicht-EU-Staaten. Nachgeahmte beziehungsweise gefälschte Produkte dürfen nicht in den Wirtschaftskreislauf gelangen. Die Überwachung dieses illegalen grenzüberschreitenden Warenverkehrs ist Aufgabe der Zollverwaltung.

Damit Sie es vermeiden, von Plagiaten getäuscht zu werden, oder wenn Sie generelle Informationen über das Versenden von Waren im Postverkehr benötigen, empfehlen wir Ihnen www.zoll.de und die App „Zoll und Reise“.

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Quelle : Zoll.de

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