Zoll online – Pressemitteilungen – Geldstrafe für Sozialleistungsbetrügerin


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Singen, 23. November 2017

Hauptzollamt Singen ermittelte wegen Leistungsmissbrauch

Wegen Betrugs in drei Fällen hat das zuständige Amtsgericht in Villingen-Schwenningen eine 49-jährige Frau aus dem Landkreis Schwarzwald-Baar zu einer Geldstrafe in Höhe von knapp 2.300 Euro verurteilt.

Wie die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Singen ermittelten, hat die 49-Jährige über einen längeren Zeitraum hinweg zu Unrecht Arbeitslosengeld bezogen.
Trotz regelmäßiger Einkünfte aus einer Tätigkeit im Gastronomiegewerbe gab die Frau mehrfach gegenüber der zuständigen Agentur für Arbeit wahrheitswidrig an, über keinerlei eigenes Einkommen zu verfügen. Die Einkünfte wurden bewusst verschwiegen, um eine Kürzung oder den Entfall der Sozialleistungen zu vermeiden und sich somit einen Vermögensvorteil zu verschaffen.

Auf diese Weise hat die 49-Jährige den zuständigen Leistungsträger um rund 5.600 Euro betrogen. Diese zu Unrecht bezogenen Sozialleistungen werden von ihr nun zurückgefordert.

Der Fall kam ans Tageslicht, als die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Singen den Arbeitgeber der Verurteilten kontrollierte und dabei in dessen Lohndatei auf ihren Namen stieß.

Das Urteil ist zwischenzeitlich rechtskräftig.



Quelle : Zoll.de

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