Zoll online – Pressemitteilungen – Glasfaserkabel schwarz verlegt


Zoll stellt in Amelinghausen (Landkreis Lüneburg) illegale Arbeitnehmer fest

Am 16. August 2018 überprüfte das Hauptzollamt Hannover in Amelinghausen mehrere Firmen, die mit der Verlegung von Glasfaserkabeln beschäftigt waren.

In einem Fall besteht der Verdacht, dass einige Arbeitnehmer nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet waren. Ob der gesetzliche Mindestlohn gezahlt wurde, wird durch weitere Prüfungen festzustellen sein.

Bei einer weiteren Prüfung einer in Nordrhein-Westfalen ansässigen Firma stellten die Zöllner fünf Arbeitnehmer mit italienischen und griechischen Ausweisdokumenten fest. Bereits vor Ort ergaben sich Zweifel an der Echtheit der Dokumente. Diese Zweifel wurden bei einer Überprüfung in der örtlichen Polizeistation bestätigt.

Alle Dokumente waren gefälscht. Die Arbeitnehmer gaben daraufhin ihre wahre Identität an. Alle sind albanische Staatsangehörige. Durch eine noch in den Abendstunden von der Polizei in Nordrhein-Westfalen durchgeführte Hausdurchsuchung wurden die Angaben der Arbeitnehmer bestätigt.

Gegen die Arbeitnehmer wurden Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung sowie Verdachts des illegalen Aufenthalts und der illegalen Arbeitsaufnahme eingeleitet.

Nach Zahlung einer Sicherheit von je 500 Euro konnten die Albaner an ihren Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen zurückkehren.

Die Ausländerbehörde hat inzwischen alle fünf Arbeitnehmer zur Ausreise aufgefordert.

Weitere Ermittlungen gegen den Arbeitgeber werden am Firmensitz durch die örtlich zuständige Finanzkontrolle Schwarzarbeit geführt.



Quelle : Zoll.de

+++EILMELDUNG+++ Kaminbrand in Wertheim 08.03.2016 – Bildergalerie und Video