Zoll online – Pressemitteilungen – Goldschmuck und Schusswaffe


Further Zöllner überführen Steuerhinterzieher und Waffenschmuggler

Beschlagnahmter Goldschmuck
Beschlagnahmter Goldschmuck

Vor einigen Tagen gelang es den Zöllnern der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald des Hauptzollamts Regensburg innerhalb kurzer Zeit einen Fall von Steuerhinterziehung aufzudecken sowie einen Waffenschmuggler zu überführen.

Im ersten Fall kontrollierten die Beamten am Autobahnparkplatz Bayerischer Wald das Führerhaus eines türkischen Lkws. Im Zuge dieser Maßnahme fanden die Zöllner in einem Staufach ein in Geschenkpapier eingewickeltes Päckchen. Darin befanden sich drei Armreife aus 22 Karat Gold in einem Gesamtwert von 2.400 Euro.
Da bei der Einreise auf dem Landweg aus Nicht-EU Ländern nur Waren im Wert von bis zu 300 Euro abgabenfrei eingeführt werden dürfen, stellten die Zöllner den Goldschmuck sicher und leiteten gegen den 31-jährigen Lkw-Fahrer ein Steuerstrafverfahren ein.

Im zweiten Fall überprüften die Beamten am Grenzübergang Furth im Wald-Schafberg einen aus Tschechien kommenden Pkw. Auf Befragen gab der 53-jährige Fahrer an, keinerlei verbotene Waren wie Drogen oder Waffen dabeizuhaben.

Bei der Intensiv-Kontrolle des Fahrzeugs kam jedoch etwas ganz anderes zutage:
Auf der Rücksitzbank lag eine mit einem Drahtseil gesicherte und in Stoff eingewickelte Geldkassette. Darin befanden sich neben einer Schusswaffe der Marke Ruger LCP 9 mm zwei Magazine sowie 30 Schuss Munition Kaliber 9 mm. Außerdem fanden die Zöllner im Fahrzeug noch einen Teleskopschlagstock und ein Einhandmesser.
Die Beamten stellten die Gegenstände sicher und leiteten gegen den Mann ein Verfahren wegen Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Die weiteren Ermittlungen übernahm das Zollfahndungsamt München – Dienstort Nürnberg.



Quelle : Zoll.de

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