Zoll online – Pressemitteilungen – Goldschmuggel in Hygieneeinlagen


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München, 30. August 2017

Schmuck im Wert von 4.000 Euro nicht angemeldet

Fünf Goldarmreife, versteckt in Damenbinden, haben Zöllner am Münchner Flughafen bei einer Kontrolle gefunden. Die 20-jährige Tochter und ihre 47-jährige Mutter reisten am Samstag, dem 26. August 2017, aus der Türkei in München ein und wurden beim Durchschreiten des grünen Ausgangs zur Kontrolle gebeten. Als die Beamten beim Durchsuchen der beiden Handtaschen insgesamt fünf „schwere Hygieneeinlagen“ auffanden, wurden sie argwöhnisch.

„Das Misstrauen der Beamten war nicht unbegründet. In den Damenbinden waren insgesamt fünf goldene Armreife versteckt. Der Gesamtwert beläuft sich auf rund 4.000 Euro“, so Marie Müller, Sprecherin des Hauptzollamts München.

Die dafür fällige Steuer in Höhe von über 800 Euro bezahlten die beiden Frauen anstandslos. Den Goldschmuck konnten sie zwar mit nach Hause nehmen, eine Einleitung wegen Steuerhinterziehung bleibt ihnen dabei jedoch nicht erspart.

Zusatzinformation

Falls Ihre Reisemitbringsel die genannte Freimenge (430 Euro im Luftverkehr) überschreiten, sind Einfuhrabgaben zu entrichten. Diese Reisemitbringsel sind bei der Einreise aus einem Nicht-EU-Mitgliedstaat bei der Zollstelle anzumelden. Dort werden die dafür anfallenden Einfuhrabgaben berechnet.



Quelle : Zoll.de

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