Zoll online – Pressemitteilungen – Größte Sicherstellung Rauchtabak in Nordrhein-Westfalen


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Essen, 20. April 2018

Zollfahnder stellen circa 20 Tonnen Tabak sicher

Bereits am 15. März 2018 stellte das Zollfahndungsamt Essen in einer Lagerhalle in Iserlohn circa 20 Tonnen unversteuerten und unverzollten Rauchtabak sicher. Am 9. April 2018 konnten die Ermittler den 53-jährigen Tatverdächtigen in Iserlohn mit Haftbefehl festnehmen.

Nach einer Information des Finanzamts kontrollierten Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Hagen des Hauptzollamts Dortmund am 15. März 2018 die Lagerstätte einer Firma in Iserlohn und stellten 97 Kartons mit je 200 Kilogramm Rauchtabak fest.

Umgehend informierten die Zöllner die Fahnder vom Zollfahndungsamt Essen, die die weiteren Ermittlungen übernahmen. Die insgesamt fast 20 Tonnen unversteuerten Rauchtabak wurden sichergestellt. Der Gesamtsteuerschaden beläuft sich auf 500.000 Euro Tabaksteuer und Umsatzsteuer.

Die Ermittlungen identifizierten einen 53-jährigen polnischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland als Firmeninhaber. Er soll auch das Lager angemietet und den Tabak eingelagert haben. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Verdachts der Steuerhinterziehung bei der Staatsanwaltschaft Hagen eingeleitet. Das Amtsgericht Hagen erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen einen Haftbefehl gegen den Verdächtigen. Der Verdächtige wurde nach Kautionszahlung vom weiteren Vollzug der Untersuchungshaft verschont und wieder auf freien Fuß gesetzt.

Darüber hinaus wurden noch weitere schriftliche und elektronische Unterlagen sichergestellt, die auch Hinweise auf eine geplante Weiterverarbeitung des Tabaks zu Wasserpfeifentabak enthielten. Die Beweismittel müssen nun ausgewertet werden.

Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hagen.



Quelle : Zoll.de

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