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Dresden, 15. Juni 2018

Zoll stellt 38.680 Schmuggelzigaretten sicher

Bei der Überprüfung eines in Polen zugelassenen Peugeot 406 fanden Zollbeamte der Kontrolleinheit Görlitz des Hauptzollamts Dresden insgesamt 38.680 Schmuggelzigaretten.

Der Pkw war in der Nacht zum 15. Juni 2018 auf der Autobahn 4 in Richtung Dresden unterwegs, als er von den Zöllnern aus dem fließenden Verkehr gezogen und anschließend in Höhe Görlitz kontrolliert wurde. Auf Befragen gab der 39-jährige Fahrer an, keine verbrauchsteuerpflichtigen Waren dabeizuhaben. Er sei auf dem Weg zur Arbeit.

Bei der Kontrolle des persönlichen Reisegepäcks stellten die Zöllner in einer Reisetasche einen doppelten Boden fest. Darin befanden sich insgesamt 1.600 Zigaretten. Die erneute Nachfrage nach weiteren mitgeführten Waren verneinte er weiterhin.

Bei der Kontrolle des Peugeot fiel den Beamten auf, dass sich die Rücksitzbank nicht umklappen ließ. Vom Kofferraum aus war lediglich eine mit Teppich bezogene Rückwand erkennbar. Schlussendlich gelang es den Zöllnern die Rücksitzbank umzuklappen. Zum Vorschein kam ein extra eingebautes Schmuggelversteck, das mit 12.000 Zigaretten gefüllt war.

Im weiteren Kontrollverlauf kamen weitere Zigaretten ans Tageslicht. Diese fanden die Zöllner hinter dem Armaturenbrett, im Hohlraum des ausgebauten Airbags sowie in den Türverkleidungen, Stoßstangen, Radläufen und im Fahrzeugboden.

Die insgesamt 38.680 Zigaretten wurden sichergestellt. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet. Der Steuerschaden beläuft sich auf circa 6.500 Euro.

Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Dresden.




Quelle : Zoll.de

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