Zoll online – Pressemitteilungen – Hauptzollamt Frankfurt am Main kontrolliert in der Messebaubranche


Am 15. Oktober 2018 kontrollierten Bedienstete der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Frankfurt am Main im Rahmen einer regionalen Schwerpunktprüfung den Abbau der Buchmesse hinsichtlich Schwarzarbeit, illegaler Beschäftigung und der Zahlung des Mindestlohns. Auch die aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit bei ausländischen Arbeitskräften wurden überprüft. Insgesamt wurden 46 Betriebe überprüft und dabei 72 Personen zu den Umständen ihrer Beschäftigung befragt.

„In neun Fällen wurde ein Verwarnungsgeld erhoben, weil die Arbeitnehmer kein gültiges Ausweisdokument mitgeführt haben, obwohl Beschäftigte in Messebaubetrieben nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit dazu verpflichtet sind“, so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

Die Auswertung der gewonnenen Erkenntnisse aus den Prüfungen, zum Beispiel im Hinblick auf die Verletzung von sozialversicherungsrechtlichen Pflichten durch den Arbeitgeber, Leistungsmissbrauch und Scheinselbstständigkeit, dauern noch an.

Unser Einsatz hilft, faire Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen und reguläre Beschäftigung bei gerechter Bezahlung zu sichern.

Das Hauptzollamt Frankfurt am Main führte im Jahr 2017 umfangreiche Prüfungen von Geschäftsunterlagen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz bei 286 Arbeitgebern durch.

Die Schadensumme im Rahmen der straf- und bußgeldrechtlichen Ermittlungen beläuft sich auf 18.537.772,88 Euro. Die Summe der Geldstrafen aus Urteilen und Strafbefehlen beträgt 335.260 Euro. 1.251 Einzelverfahren wegen Straftaten wurden abgeschlossen sowie 998 Einzelverfahren eingeleitet. 320 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet und 358 Verfahren abgeschlossen. Die Summe der erwirkten Freiheitsstrafen beträgt insgesamt 28 Jahre, teilweise zur Bewährung ausgesetzt.



Quelle : Zoll.de

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