Zoll online – Pressemitteilungen – Hauptzollamt Münster prüft Baugewerbe


Bundesweite Schwerpunktprüfung auch im Münsterland

63 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Münster führten am 9. Mai 2019 im Münsterland Kontrollen im Baugewerbe durch. Unterstützt wurden sie dabei von Bediensteten anderer Behörden.

Schwerpunkt der Prüfung waren die Einhaltung der Mindestlohnbestimmungen, der sozialversicherungspflichtigen Meldepflichten sowie das Abführen von Beiträgen zur Sozialversicherung. Darüber hinaus wurde auch auf Scheinselbstständigkeit und illegale Ausländerbeschäftigung geprüft.

Die Beamten kontrollierten überwiegend auf Großbaustellen. Insgesamt befragten sie 283 Arbeitnehmer und Selbstständige sowie 88 Arbeitgeber.

Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht in 13 Fällen der Verdacht auf einen Verstoß gegen Mindestlohnbestimmungen, in einem auf Leistungsmissbrauch und in zwei Fällen auf Beitragsvorenthaltung, davon in einem Fall auf Scheinselbstständigkeit.

Auf den Baustellen wurden fünf ost- und südosteuropäische Arbeitnehmer mit gefälschten Ausweisdokumenten angetroffen. Das Fehlen des entsprechenden Aufenthaltstitels führte in allen Fällen zu einer nicht genehmigten Arbeitsaufnahme. Die Zöllner nahmen die Arbeiter vorläufig fest und leiteten Strafverfahren wegen Verdachts des illegalen Aufenthalts und der Urkundenfälschung ein.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.



Quelle : Zoll.de

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