Zoll online – Pressemitteilungen – Hohe Geldstrafe für zwei Sozialbetrüger


Sozialabgaben in Höhe von 22.000 Euro hinterzogen

Zöllner prüft Personalien

Die beiden Geschäftsführer einer im Raum Weiden ansässigen Autohandelsfirma wurden vom zuständigen Amtsgericht Regensburg wegen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 107 Fällen zu einer Gesamtstrafe in Höhe von 420 Tagessätzen zu jeweils 150 Euro verurteilt.

Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg – Dienstort Weiden – ergaben, dass es die beiden Beschuldigten über einen Zeitraum von vier Jahren unterlassen hatten, die bei ihnen beschäftigten Arbeitnehmer bei den für den Einzug von Sozialabgaben zuständigen Stellen ordnungsgemäß, unter Angabe der tatsächlichen Bruttolöhne, anzumelden.
Die auf die Löhne entfallenden Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialversicherungen wurden nicht an die zuständigen Einzugsstellen abgeführt.

Durch dieses Verhalten sparten sich die Unternehmer Sozialabgaben in Höhe von circa 22.000 Euro.

Neben dem entstandenen Schaden müssen die Geschäftsführer auch für die Verfahrenskosten aufkommen.



Quelle : Zoll.de

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