Zoll online – Pressemitteilungen – Kampf gegen die Einschleppung von Tierseuchen


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Karlsruhe, 12. April 2018

32 Kilogramm Lebensmittel am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden eingezogen

Zehn Kilogramm Fleisch- und Wurstwaren, 20 Kilogramm Milchprodukte (unter anderem Käse) sowie zwei Kilogramm Honig in Waben haben Beamte von Zoll und Landratsamt Rastatt bei drei gemeinsamen Kontrollen in den letzten zwei Wochen eingezogen.

„Die Einschleppung von Tierseuchen kann bei der Einfuhr tierischer Erzeugnisse durch Reisende nicht ausgeschlossen werden. Daher gelten für die Einfuhr derartiger Produkte in die Europäische Union strenge veterinärrechtliche Bestimmungen“, so Günther Wagner vom Veterinäramt des Landratsamts Rastatt.

Werden Fleisch, Milch sowie daraus hergestellte Erzeugnisse, wie zum Beispiel Käse oder Wurstwaren, privat eingeführt, so müssen diese Waren dieselben veterinärrechtlichen Anforderungen erfüllen wie gewerbsmäßige Einfuhrsendungen.

„Im Reiseverkehr kann in der Regel niemand die erforderlichen Gesundheitsbescheinigungen vorlegen“, so Matthias Götz, Leiter der Kontrolleinheit des Zolls am Baden-Airpark. „Aus diesem Grund müssen wir die Lebensmittel einziehen und der Verbrennung zuführen“, so Götz weiter.

Auf den Reisenden kommt je nach Menge der eingeführten Lebensmittel entweder ein Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro oder in besonders gelagerten Fällen auch ein Bußgeldverfahren zu.

Einfuhr von Lebensmitteln

Informationen zur Einfuhr von Lebensmitteln finden Sie auf unserer Website auf der Seite „Einfuhr von tierischen Erzeugnissen im Reiseverkehr“ oder beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Einfuhr von tierischen Erzeugnissen im Reiseverkehr
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft<Externer Link: https://www.bmel.de/DE/Tier/TierhandelTransport/_Texte/ErzeugnisseTierischenUrsprungs.html>



Quelle : Zoll.de

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