Zoll online – Pressemitteilungen – Kölner Zoll befragt knapp 370 Personen


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Köln, 5. Juli 2018

Bundesweite Aktion gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung

Am 2. Juli 2018 fand eine bundesweite Schwerpunktprüfung von Gebäudereinigungsfirmen hinsichtlich der Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung statt. Das Hauptzollamt Köln beteiligte sich an dieser Prüfung mit 59 Zöllnerinnen und Zöllnern der Standorte Köln, Bonn und Bergisch Gladbach.

Insgesamt suchte der Zoll 59 Objekte auf (16 Objekte in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis, 38 Objekte in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis sowie 5 Objekte in Leverkusen, dem Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Oberbergischen Kreis) und nahm die Daten der Beschäftigten von Reinigungsfirmen auf.

An diesem Tag befragten die Zöllner 369 Arbeitnehmer nach ihren Beschäftigungsverhältnissen, Aufenthaltstiteln und ihren Arbeitslöhnen. Noch vor Ort konnten 14 Verstöße – unter anderem in den Bereichen Mindestlohn, sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten und Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis – festgestellt werden. Des Weiteren leitete der Zoll zwei Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts ein.

„Die vor Ort aufgenommenen Daten und Aussagen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer werden zurzeit von uns geprüft und ausgewertet. Dabei stellen wir immer wieder Widersprüche fest und leiten entsprechende Maßnahmen ein“, so Zoll-Sprecherin Bianca Munkler.



Quelle : Zoll.de

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