Zoll online – Pressemitteilungen – Kölner Zoll beteiligt sich an bundesweiter Schwerpunktprüfung


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Köln, 12. Juni 2018

In 64 kontrollierten Gaststätten mehr als 50 Verstöße festgestellt

In den Abendstunden des 8. Juni 2018 haben über 70 Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im gesamten Hauptzollamtsbezirk 64 Gastronomiebetriebe kontrolliert und dabei 244 Personen zu ihrer Beschäftigung befragt.

Damit beteiligte sich der Kölner Zoll an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung in dieser Branche.

Allein im Kölner Stadtgebiet wurden 30 Gaststätten überprüft und in Bonn waren es 14 Prüfobjekte. Im Rhein-Erft-Kreis wurden fünf Restaurants kontrolliert und 15 lagen im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis.

Die bisherige Bilanz der Maßnahme:

  • 14 Personen wurden ohne gültigen Aufenthaltstitel oder ohne die erforderliche Arbeitserlaubnis bei einer Tätigkeit angetroffen.Gegen die 11 Arbeitgeber dieser Personen wurden ebenfalls Ermittlungsverfahren eingeleitet.
  • In 7 Fällen gibt es Hinweise auf die Unterschreitung des Mindestlohns.
  • Für den Missbrauch von Sozialleistungen gibt es in 5 Fällen Anhaltspunkte.
  • In 16 Fällen wurden Ermittlungen wegen fehlender oder falscher Meldungen zur Sozialversicherung aufgenommen.

„Bei mehr als 50 Verstößen in 64 Gastronomiebetrieben werden wir hier auch in Zukunft einen Kontrollschwerpunkt setzen“, so Pressesprecher Jens Ahland.



Quelle : Zoll.de

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