Zoll online – Pressemitteilungen – Kölner Zoll prüft Baugewerbe


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Köln, 20. April 2018

Mehr als 470 Arbeitnehmer befragt und dabei knapp 40 Verstöße festgestellt

Am 18. April 2018 hat der Kölner Zoll im gesamten Hauptzollamtsbezirk das Baugewerbe kontrolliert. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag im Montage- und Trockenbau.

„Mit unseren Kontrollen und Befragungen von mehr als 470 Arbeitnehmern waren wir Bestandteil einer bundesweiten Schwerpunktprüfung in der Baubranche“, so Pressesprecher Jens Ahland.

Von den drei Standorten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit in Köln, Bonn und Bergisch Gladbach waren an diesem Tag 76 Zöllnerinnen und Zöllner unterwegs. Auf 45 Bauvorhaben wurden 187 Firmen kontrolliert.

Knapp 40 Verstöße konnten an diesem Tag bereits vor Ort festgestellt werden:

  • in 23 Fällen illegaler Aufenthalt
  • in 5 Fällen Mindestlohnunterschreitung
  • in 4 Fällen Arbeitsgenehmigungsverstöße
  • in 3 Fällen Scheinselbstständigkeit
  • in 3 Fällen Sozialleistungsbetrug

„Erst nach Auswertung und Überprüfung der Arbeitnehmerangaben lässt sich sagen, ob alle angetroffenen Personen auch ordnungsgemäß zur Sozialversicherung gemeldet sind. Die Überwachung der Einhaltung des Mindestlohns macht nicht selten eine erneute Prüfung in der Firma notwendig“, so Pressesprecher Jens Ahland weiter.

Zusatzinformation

Die Schwerpunktprüfung im Baugewerbe fand zeitgleich in ganz Deutschland statt. Wie der Name schon sagt, wird bei diesen bundesweiten Prüfungen der Schwerpunkt immer auf eine bestimmte Branche gelegt.



Quelle : Zoll.de

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