Zoll online – Pressemitteilungen – Kölner Zoll prüft Wach


100 Zöllner kontrollierten mehr als 350 Personen bei bundesweiter Schwerpunktprüfung.

Am 15. November 2019 hat der Kölner Zoll im gesamten Hauptzollamtsbezirk das Wach- und Sicherheitsgewerbe kontrolliert. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag auf Großveranstaltungen, Diskotheken und dem Wachschutz von Flüchtlingsunterkünften.

„Mit unseren Kontrollen und Befragungen von mehr als 350 Arbeitnehmern waren wir Bestandteil einer bundesweiten Schwerpunktprüfung in dieser Branche“, so Pressesprecher Jens Ahland.

Von den drei Standorten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit in Köln, Bonn und Bergisch Gladbach waren knapp 100 Zöllner unterwegs. In 95 Objekten wurden 110 Firmen kontrolliert.

Die bisherige Bilanz der Maßnahme:

  • In drei Fällen gibt es Hinweise auf die Unterschreitung des Mindestlohns.
  • Für den Missbrauch von Sozialleistungen gibt es in einem Fall Anhaltspunkte.
  • In zehn Fällen wurden Ermittlungen wegen fehlender oder falscher Meldungen zur Sozialversicherung aufgenommen.
  • Zudem wurden zwei Reinigungskräfte ohne gültigen Aufenthaltstitel beziehungsweise ohne die erforderliche Arbeitserlaubnis bei einer Tätigkeit angetroffen. Gegen sie und ihren Arbeitgeber wurden vor Ort Ermittlungsverfahren eingeleitet.

„Erst nach Auswertung und Überprüfung der Arbeitnehmerangaben lässt sich sagen, ob alle angetroffenen Personen auch ordnungsgemäß zur Sozialversicherung gemeldet sind. Die Überwachung der Einhaltung des Mindestlohns macht nicht selten eine erneute Prüfung in der Firma notwendig“, so Pressesprecher Jens Ahland weiter.

Die Schwerpunktprüfung fand zeitgleich in ganz Deutschland statt. Wie der Name schon sagt, wird bei diesen bundesweiten Prüfungen der Schwerpunkt immer auf eine bestimmte Branche gelegt.



Quelle : Zoll.de

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