Zoll online – Pressemitteilungen – Kokain in Druckerpatronen


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Frankfurt am Main, 20. Oktober 2017

Zoll am Frankfurter Flughafen beschlagnahmt 280 Gramm Kokain in einem Postpaket

Am 19. September 2017 kontrollierten Zollbedienstete des Hauptzollamts Frankfurt am Main eine Paketsendung aus Uruguay, welche an eine Privatperson in den Niederlanden adressiert war. Sie enthielt drei Druckerpatronen eines namhaften Herstellers. Diese wogen ungewöhnlich schwer.

Bei der Röntgenkontrolle waren Schatten im Innern der Patronen zu erkennen. Die manuelle Kontrolle brachte eine weiße, pulvrige Substanz zum Vorschein. Der Rauschgiftschnelltest reagierte positiv auf Kokain, insgesamt betrug die Rauschgiftmenge 280 Gramm.

“Rauschgift gelangt nicht immer durch besonders ausgefallene Schmuggelverstecke ins Land. Hier hat man wieder versucht, das Kokain in Druckerpatronen zu schmuggeln, was bei uns schon öfter vorgekommen ist. Aber wir schließen nie etwas aus”, so Christine Straß, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main.

Zusatzinformation

Das Hauptzollamt Frankfurt am Main stellte im Jahr 2016 bei 4.675 Aufgriffen am Flughafen rund 5.296 Kilogramm Rauschgift sicher. Im Einzelnen waren dies folgende Mengen: Khat (4.827 kg), Amphetamin (156 kg), Kokain (97 kg), Heroin (4 kg), Haschisch (21 kg), Marihuana (83 kg), Opium (8 kg), sonstige Rauschgifte (z.B. Mescalin, LSD, Kokablätter, Canabissamen, Matetee: 92 kg), betäubungsmittelhaltige Tabletten (z.B. Diazepam: 8 kg).

34 Drogenkuriere wurden vorläufig festgenommen. Darunter waren neun Personen, die als sogenannte Schlucker identifiziert wurden. Das heißt, sie hatten das Rauschgift im Körper transportiert.



Quelle : Zoll.de

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