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Krefeld, 20. November 2017

70 Unregelmäßigkeiten festgestellt

Zöllner befragen einen Gastwirt (Archivfoto)

54 Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Krefeld überprüften am 9. und 10. November 2017 die Arbeitsverhältnisse im Hotel- und Gaststättengewerbe. Die Kontrollen waren Teil einer bundesweiten Schwerpunktprüfung mit dem Ziel, Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung aufzudecken sowie die Einhaltung des Mindestlohns von 8,84 Euro zu überprüfen.

Dabei suchten die Zöllner der Standorte Krefeld und Mönchengladbach an zwei Tagen 61 Hotel- und Gastronomiebetriebe auf und führten 275 Personenbefragungen durch.

Aufgrund der Kontrollen ergaben sich folgende Verdachtsmomente:

  • Verstoß gegen die Einhaltung des Mindestlohns in 29 Fällen
  • Verstoß gegen Aufzeichnungspflichten in 21 Fällen
  • Leistungsmissbrauch in 9 Fällen
  • widerrechtliche Beschäftigung von Ausländern ohne Genehmigung in 5 Fällen
  • Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz in 2 Fällen
  • Nichtanmeldung zur Sozialversicherung in 7 Fällen

Im Nachgang zu den Kontrollen werden nun die Personenbefragungen und Geschäftsunterlagenprüfungen ausgewertet, was noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

“Dass die gesetzlichen Bestimmungen im Hotel- und Gaststättengewerbe nicht vollständig umgesetzt werden, ist auch eine Erkenntnis, die aus den Kontrollen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit gewonnen werden konnte. Überwiegend werden trotz Verpflichtung keine Stundenaufzeichnungen vor Ort geführt”, so der Pressesprecher des Hauptzollamts Krefeld, Rainer Wanzke.



Quelle : Zoll.de

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