Zoll online – Pressemitteilungen – Massagegerät aus Korea bleibt beim Zoll


Produktsicherheit nicht gewährleistet

Massagegerät
Massagegerät

Ein Klick im Internet und das Luftdruck-Massagegerät zur Förderung der Blutzirkulation ist bestellt.
Dass das Gerät doch nicht im heimischen Wohnzimmer in Alpirsbach landet, liegt zunächst am Zoll. Dieser überprüft im Rahmen seiner Aufgaben bei Elektrogeräten die Produktsicherheit.

Im vorliegenden Fall, bei der Zollabfertigungsstelle in Horb, hatte das Massagegerät, das aus Korea versandt wurde, kein CE-Kennzeichen und keine Warn- oder Sicherheitshinweise. Ebenso fehlte eine Gebrauchsanweisung in deutscher Sprache, was zur Folge hatte, dass das zuständige Regierungspräsidium Tübingen die Ware nicht freigegeben hat.

Die Ware geht zurück nach Korea. Der Einführer hat nun das Nachsehen und muss schauen, dass er sein Geld wieder zurückbekommt.

„Jeder, der sich im Ausland etwas bestellt, sollte sich vorher eingehend informieren“, rät Natalie Wurster, zuständig für die Zollabfertigung im Kreis Horb. „Informationen hierzu findet man unter www.zoll.de oder mithilfe der Zoll-und-Post-App“, so Wurster weiter.

App „Zoll und Post“
Produktsicherheit

Bei der Überlassung zum zollrechtlich freien Verkehr wirken die Zollstellen bei der Überwachung der geltenden Produktsicherheitsvorschriften mit. Dadurch soll erreicht werden, dass nur sichere Produkte auf den Markt innerhalb der Gemeinschaft gelangen.

Die Zollstellen informieren in diesen Fällen die zuständigen Marktüberwachungsbehörden. Diese entscheiden, ob die Waren nach den Produktsicherheitsvorschriften freigegeben werden können oder wieder ausgeführt oder vernichtet werden müssen.



Quelle : Zoll.de

+++EILMELDUNG+++ Kaminbrand in Wertheim 08.03.2016 – Bildergalerie und Video