Zoll online – Pressemitteilungen – Rauschgiftkurier in München abgefangen


Sieben Kilogramm Kokain im Koffer

Zollbeamte aus München haben am 2. September 2019 im ICE 592 in Fahrtrichtung Ulm sieben Kilogramm Kokain bei einem italienischen Staatsangehörigen sichergestellt. Der 58-jährige Kurier hatte das Rauschgift in einem Koffer hinter einer nachträglich angebrachten Plastikverkleidung eingebaut. Das Kokain befand sich zudem bereits in sogenannten Bodypacks, die dem Anschein nach noch nicht inkorporiert wurden, sprich noch nicht bereits den menschlichen Körper durchwandert hatten.

Im Zuge anderweitiger Ermittlungen der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Südbayern (GER Südbayern) des Bayerischen Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamts München gelang es, den bevorstehenden Transport des Kokains zu erkennen und eine intensive Kontrolle des ICEs ab dem Münchner Hauptbahnhof einzuleiten. So durchkämmten sie den Zug mit Unterstützung von Kontrolleinheiten des Münchner Zolls sowohl von vorn als auch von hinten und konnten noch vor dem Pasinger Halt des Zuges den Rauschgiftschmuggler lokalisieren.

Bei der Überprüfung des mitgeführten Koffers entdeckten die Zöllner das Rauschgift, stellten dieses sicher und nahmen den Tatverdächtigen fest.
Gegen den Italiener, der seinen Angaben nach von Beruf Lkw-Fahrer ist, erging mittlerweile aufgrund Fluchtgefahr Haftbefehl des Amtsgerichts München wegen Verdachts von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Das sichergestellte Rauschgift wird derzeit auf daktyloskopische Spuren untersucht. Außerdem steht eine Analyse zum Reinheitsgrad des schon in Bodypacks abgepackten Kokains bevor.

Die Ermittlungen von GER Südbayern und der Staatsanwaltschaft München I dauern an. Die Pressemitteilung ergeht nach dem derzeitigen Stand des Ermittlungsverfahrens.


Kokainpakete in einem Koffer


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Kokainpakete in einem Koffer



Quelle : Zoll.de

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