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Duisburg, 19. Dezember 2017

Zöllner decken Schmuggel von Drogen und Bargeld sowie einen Verstoß gegen das Markenschutzgesetz auf

Die Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege beim Hauptzollamt Duisburg haben auch in der Vorweihnachtszeit alle Hände voll zu tun. Täglich sind die Emmericher und Duisburger Zollbeamten im Einsatz, um Gefahren abzuwehren, Drogenschmuggel zu verhindern oder kriminelle Handlungen aufzudecken. Dabei arbeiten die Zollbeamten unter anderem mit der Bundespolizei eng zusammen.

So war es auch bei einem Aufgriff Anfang November 2017. Die Bundespolizei kontrollierte einen aus den Niederlanden kommenden Pkw mit zwei männlichen Insassen. Auf Nachfrage gab der Fahrer an, er habe 15.000 Euro dabei. Bei der Durchsicht des Pkws wurden jedoch weitere 45.000 Euro in der Jackentasche gefunden. Die in der Nähe befindlichen Zollbeamten kamen zu der Kontrollstelle und übernahmen den Vorgang. Gegen den Fahrer wurde ein Verfahren eingeleitet, das mit einem Bußgeld bis zu einer Million Euro geahndet werden kann. Das Geld wurde sichergestellt, um die Herkunft und den Verwendungszweck zu klären.

Bei einer weiteren Kontrolle am 14. November 2017 auf der Autobahn 40, Höhe Straelen, überprüften die Zollbeamten einen Kleintransporter. Auf Befragen meldete der Fahrer diverse Parfüms an. Dabei vergaß er jedoch, die 41 Babykleidungssets von Markenherstellern anzugeben. Die Zollbeamten leiteten gegen den Fahrer ein Strafverfahren ein, da der Verdacht bestand, dass es sich bei den Sets um gefälschte Artikel handelt. Die Ermittlungen werden wegen Verstoßes gegen das Markenschutzgesetz geführt.

Kurz vor dem 1. Advent bewies Zollhund Asko den richtigen Riecher. Die Zollbeamten kontrollierten mit ihrem vierbeinigen Kollegen einen aus den Niederlanden kommenden Pkw mit vier männlichen Personen. Die Frage nach verbotenen Gegenständen, illegalen Drogen oder Bargeld über 10.000 Euro wurde durch die Insassen verneint. Die vier Männer hatten jedoch die Rechnung ohne Asko gemacht, denn dieser schlug an. Ins Visier der Zollbeamten rückte eine Tasche, die sich im Kofferraum befand. Nach Öffnen der Tasche kamen verschiedenen Tüten zum Vorschein, in denen sich mehrere 100 Gramm Marihuana befanden. Bei der Durchsicht des Autos entdeckten die Beamten eine weitere Tüte mit Ecstasytabletten. Die gefundenen Drogen haben einen Schwarzmarktwert von knapp 5.000 Euro. Gegen die vier Insassen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Wie in den anderen Fällen dauern auch hier die Ermittlungen noch an.



Quelle : Zoll.de

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