Zoll online – Pressemitteilungen – Schreckschusspistole und Zigaretten


Strafverfahren eingeleitet

Vor Kurzem wurde eine 55-Jährige, die mit ihrem Fahrzeug aus der Tschechischen Republik über den Grenzübergang Furth im Wald-Schafberg einreiste, einer zollrechtlichen Kontrolle unterzogen.

Auf Befragen der Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald des Hauptzollamts Regensburg gab die Fahrzeugführerin an, nur zwei Stangen Zigaretten dabeizuhaben. Auch die wiederholte Nachfrage der Beamten nach mitgeführten Drogen oder Waffen beantwortete die Frau mit einem klaren Nein.

Es zeigte sich jedoch schnell, dass die Aussage der Reisenden nicht mit der Wahrheit übereinstimmte: Im unverschlossenen Handschuhfach des Fahrzeugs befand sich griffbereit ein mit fünf Patronen geladener Schreckschuss-Revolver. Allerdings war die Frau nicht im Besitz der erforderlichen Berechtigung, diese Waffe führen zu dürfen.

Die Zöllner stellten die Schusswaffe sicher und leiteten gegen die Frau ein Verfahren wegen Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Bei weiteren Kontrollmaßnahmen stellten die Further Zöllner insgesamt 13.000 unversteuerte Zigaretten sicher und leiteten entsprechende Steuerstrafverfahren ein. Der so verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf insgesamt circa 2.300 Euro.



Quelle : Zoll.de

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