Zoll online – Pressemitteilungen – Schwarzarbeit in Gaststätte und „Schnee“ im Handtuchspender


Zoll deckt illegale Beschäftigung in Gastronomiebetrieb auf

Da der Betreiber eines Gastronomiebetriebs in einer Stadt im Landkreis Schwäbisch Hall seinen sozialversicherungsrechtlichen Pflichten als Arbeitgeber nicht in ausreichendem Maße nachgekommen ist, bekam er es mit dem Zoll zu tun.

Prüfungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Heilbronn am Standort Tauberbischofsheim – im Anschluss an eine erste Vorortkontrolle von Anfang Februar 2018 – ergaben, dass der 36-jährige Betreiber eines Speiselokals zwei seiner abhängig Beschäftigten nicht ordnungsgemäß bei der Rentenversicherung angemeldet hatte. Dadurch steht er im Verdacht, Sozialabgaben vorenthalten und veruntreut zu haben.

Auf Grundlage der vorermittelten Erkenntnisse sowie eines Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlusses der Staatsanwaltschaft erfolgte Ende Oktober die Durchsuchungsmaßnahme vor Ort. Der Beschuldigte hat dabei den ihm gegenüber bestehenden Tatvorwurf eingeräumt.

Daneben wurden bei der Durchsuchungsmaßnahme in einer Einliegerwohnung der Arbeitnehmer unter anderem Pfeifen, Tütchen, Waagen sowie elf Gramm verdächtiges weißes Pulver aufgefunden. Der Besitzer des Kokaingemischs, ein Arbeitnehmer des Gastronoms, hatte die Drogen in einem Papierhandtuchspender der Wohnung versteckt. Der hinzugezogene Drogenhund der Polizei konnte keine weiteren Verstecke aufspüren.

Nach Entrichten einer Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro konnte der Mann auf freien Fuß entlassen werden.

Die weiteren Ermittlungen führt die Staatsanwaltschaft Ellwangen.



Quelle : Zoll.de

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