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Hannover, 6. Dezember 2017

Zoll am Flughafen Hannover stellt Fleisch von artengeschützten Tieren sicher

Am Mittwoch, dem 6. Dezember 2017, gegen 09:45 Uhr wollte ein Reisender den Sicherheitsbereich im Terminal C mit seinem Reisegepäck verlassen. Der 46-jährige Kongolese hatte seine Reise am Vortag in Kinshasa (Demokratische Republik Kongo) begonnen und war nach einer Zwischenlandung in Paris mit Flug AF 1338 in Langenhagen gelandet.

Auf Befragen der Zöllner meldete er lediglich Gemüse als Reisemitbringsel an. Die anschließende Gepäckkontrolle gestaltete sich für die Zöllner sehr unappetitlich.

In verschiedenen Plastikbeuteln stellten sie insgesamt 5.400 Gramm Fleisch und Hautteile des westafrikanischen Stachelschweins und 4.500 Gramm Fleisch und Fellteile der Mendesantilope fest. Das Fleisch wurde ungekühlt transportiert.

Der 46-Jährige erklärte dazu, dass das Fleisch für den Eigenbedarf bestimmt und sehr wohlschmeckend sei.

Stachelschwein und Antilope sind artengeschützte Tiere. Erzeugnisse dieser Tiere dürfen nur mit den entsprechenden Dokumenten befördert werden. Da diese erforderlichen Dokumente nicht vorgelegt werden konnten, wurde das Fleisch beschlagnahmt.

Die weitere Sachbearbeitung übernimmt das Bundesamt für Naturschutz in Bonn.



Quelle : Zoll.de

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