Zoll online – Pressemitteilungen – Vorgesorgt für Silvester 2018


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Regensburg, 18. Januar 2018

Zöllner stellen circa 100 Kilogramm illegale Pyrotechnik sicher

Eine nicht alltägliche Ausrede legte sich ein 23-jähriger Mann zurecht, als er vor Kurzem von Zollbeamten der Kontrolleinheit Verkehrswege Waidhaus des Hauptzollamts Regensburg überprüft wurde.
Die Beamten kontrollierten das Fahrzeug des Mannes und fanden, versteckt in Müllsäcken, circa 1.600 Feuerwerkskörper ohne die erforderlichen Prüfkennzeichen.

Auf die Frage der Zöllner, ob er ein verspätetes Silvesterfeuerwerk zünden wolle, antwortete der Mann: “Nein, die Raketen und Kracher habe ich schon für Silvester 2018 gekauft.”

Trotz dieser originellen Antwort stellten die Zöllner die Feuerwerkskörper sicher und leiteten gegen den Mann ein Verfahren wegen Verdachts eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein.

Bei einem weiteren Aufgriff zogen die Waidhauser Zöllner mehrere sogenannte Kugelbomben aus dem Verkehr. Diese werden ohne Abschussvorrichtung verkauft und sollten in einem circa einen Meter langen Kunststoffrohr gezündet werden, das senkrecht in den Boden eingegraben werden muss. Werden diese Vorgaben nicht beachtet, kann das Kunststoffrohr beim Zündvorgang umfallen und der Feuerwerkskörper explodiert unkontrolliert.

“Wer mit illegaler Pyrotechnik angetroffen wird, muss mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz rechnen. Außerdem können diese Feuerwerkskörper zu schlimmen Verletzungen, wie zum Beispiel Verbrennungen, Verlust von Gliedmaßen und Augenlicht oder Verätzungen führen”, so Michael Lochner, Pressesprecher des Hauptzollamts Regensburg.



Quelle : Zoll.de

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