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Bonn, 13. Oktober 2017

Internationalisierung in Wissenschaft und Forschung: wichtige Faktoren für Innovationen und internationale Wettbewerbsfähigkeit – aber auch nicht ganz ohne Risiken

“Schurkenstaaten” könnten versuchen, sich wissenschaftliche Erkenntnisse zu verschaffen und für ihre eigenen militärischen Machenschaften zu nutzen.

Am Donnerstag, dem 12. Oktober 2017, trafen sich Vertreter von süddeutschen Universitäten und Instituten mit dem Zoll, um über diese Risiken und die Strategien zur Vermeidung zu diskutieren. Die Generalzolldirektion lud, gemeinsam mit dem Hauptzollamt München, zum Forum “Zoll trifft Wissenschaft”.

Schwerpunkte waren, neben dem fachlichen Austausch über Zollbestimmungen, insbesondere die wichtige und nur gemeinsam zu bewältigende Aufgabe einer effektiven Exportkontrolle.

Im Mittelpunkt der lebhaften Diskussionen standen der neue Unionszollkodex und der immer bedeutender werdende elektronische Technologie- und Datentransfer mit seinen oftmals vorausgehenden Genehmigungsverfahren.

Aber auch das Verfahren bei ausländischen Gastwissenschaftlern und der Schutz des geistigen Eigentums wurden beleuchtet – Aufgaben, für die der Zoll eine wichtige Beratungs- und Kontrollfunktion hat. Denn Forschung findet heute global statt, betonte Direktionspräsident Jürgen Hartlich. Der Austausch von Wissen und Produkten zu Forschungszwecken – von der Edelmetalllegierung bis zum Virenstamm – gehe über alle Ländergrenzen hinweg.

Im Anschluss an die Veranstaltung bot der Zoll als Partner der Wirtschaft interessierten Teilnehmern die Möglichkeit, sich an speziellen Info-Tischen über individuelle Problem- und Fragestellungen zu informieren, ein Angebot, welches gern angenommen wurde.



Quelle : Zoll.de

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