Zoll online – Pressemitteilungen – Zöllner ziehen verbotene Gegenstände aus dem Verkehr

 

 

Feuerwerkskörper, Springmesser, Stahlrute und Schreckschusspistole beschlagnahmt

Zollkontrolle eines Pkws

Innerhalb kurzer Zeit gelang es den Zöllnern der Kontrolleinheit Verkehrswege Selb des Hauptzollamts Regensburg eine Vielzahl verbotener Gegenstände zu beschlagnahmen.

So versuchte der 21-jährige Fahrer eines Pkws, der aus Tschechien kommend von den Zöllnern in der Nähe von Waldsassen kontrolliert wurde, drei Springmesser mit nach vorn herausspringender und arretierbarer Klinge nach Deutschland einzuschmuggeln. Dazu hatte der Mann die Messer in der Reserveradmulde des Fahrzeugs versteckt.

Bei einem weiteren Aufgriff konnten die Beamten insgesamt 272 Feuerwerkskörper ohne die erforderlichen Prüfkennzeichen sicherstellen. Der 19-jährer Pkw-Fahrer aus Baden-Württemberg versteckte die verbotenen Gegenstände im Kofferraum.

Des Weiteren beschlagnahmten die Selber Zöllner bei einem russischen Staatsangehörigen eine Schreckschusspistole mit PTB-Zeichen sowie ein Magazin mit sechs Schuss Munition. Der Beschuldigte war nicht im Besitz eines erforderlichen kleinen Waffenscheins.

Außerdem stellten die Zöllner bei weiteren Kontrollen noch eine Stahlrute sowie circa 3.000 Schmuggelzigaretten sicher.

Die Zollbeamten leiteten gegen die Beschuldigten Verfahren wegen Verdachts von Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz beziehungsweise wegen Steuerhinterziehung ein.


Regensburg, 22. August 2017
Quelle : Zoll.de

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