Zoll online – Pressemitteilungen – Zoll deckt Schwarzarbeit auf


Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten

Der Inhaber einer Veranstaltungsagentur und eines Restaurants aus dem Landkreis Märkisch-Oderland, der mehreren Angestellten über einen Zeitraum von fünf Jahren zu dem offiziellen Gehalt nebenher Schwarzlohn zahlte, wurde unlängst durch das Landgericht Frankfurt (Oder) wegen Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen verurteilt.

Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Frankfurt (Oder) führten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) zu einer Verurteilung wegen Vorenthaltung und Veruntreuung von Arbeitsentgelt in 169 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten.
Die Freiheitsstrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt und zwei Monate der Gesamtfreiheitsstrafe gelten als Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer als vollstreckt.

Der Unternehmer hatte seinen Arbeitnehmern, die teilweise geringfügig und teilweise in Vollzeit beschäftigt wurden, den Lohn nur zum Teil ordnungsgemäß mit offiziellen Verdienstbescheinigungen gezahlt. Darüber hinaus entlohnte er sie in größerem Umfang in bar mit Schwarzlöhnen, wodurch den Krankenkassen ein Beitragsschaden in Höhe von circa 54.000 Euro entstanden ist.

Das Urteil ist rechtskräftig.



Quelle : Zoll.de

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