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Bremen, 28. Juli 2017

In sieben Fällen Drogen sichergestellt

Am Donnerstag, dem 27. Juli 2017, kontrollierte der Zoll in der Nähe des Zentralen Omnibusbahnhofs Bremen rund 250 Fernbusreisende und deren Gepäck. In sieben Fällen konnten die Beamten Drogen in Mengen für den Eigenbedarf sicherstellen.

Um die Wartezeit für die Reisenden möglichst kurz zu halten, wurden 30 Zöllner und sieben Spürhunde zur Kontrolle eingesetzt. Mit einem mobilen Röntgengerät konnte das Reisegepäck rasch gescannt werden. Nur bei Auffälligkeiten musste das Gepäck noch einmal in einem separaten Zelt ausgepackt werden.

In einem Fernbus zeigten sich die Spürhunde besonders interessiert. Daraufhin schauten sich die Beamten die Lüftungsschlitze des Busses genauer an. Zum Vorschein kam eine Tüte mit einem Tabak-Marihuana-Gemisch und Cannabis-Harz.

Einer Person ließen sich die Drogen nicht mehr zuordnen. Die Umstände deuteten aber darauf hin, dass das Rauschgift schon längere Zeit dort versteckt gewesen sein muss. Ein Indiz dafür wäre, dass der Bus häufig Amsterdam anfährt.

“Viele Reisende sind nach Etablierung eines Fernbusnetzes von den klassischen Transportmitteln Flugzeug und Bahn auf Fernbusse umgestiegen”, erläuterte Jörg Winterfeld, Leiter des Hauptzollamts Bremen. “Darunter sind auch solche, die das Busnetz als Verteilersystem für Drogen, Zigaretten und Waffen nutzen. Um dem entgegenzuwirken, kontrolliert der Zoll auch diese Reisewege”, so Winterfeld weiter.

Gegen die Besitzer der Drogen wurden Strafverfahren eingeleitet. Sie konnten anschließend ihre Reise fortsetzen.

Quelle : Zoll.de

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