Zoll online – Pressemitteilungen – Zoll prüft bei Containerentladungen


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Hamburg, 14. März 2018

Elf illegale Arbeitnehmer im Hamburger Hafen festgestellt

Dienstfahrzeug der Finanzkontrolle Schwarzarbeit

„Bereits Anfang letzten Monats wurde durch Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Hamburg-Stadt eine Überprüfung von Arbeitnehmern vorgenommen, die mit der Entladung von Containern beschäftigt waren“, so Pressesprecher Oliver Bachmann.

„Bei der Befragung stellte sich heraus, dass sieben ägyptische Arbeitnehmer keinen gültigen Aufenthaltstitel hatten. Dieser ist für die Arbeitsaufnahme jedoch vorgeschrieben“, führte er weiter aus.

Weitere vier ägyptische Arbeitnehmer konnten sich jeweils mittels einer gültigen Duldung ausweisen. Diese berechtigt jedoch nicht zur Arbeitsaufnahme.

„Gegen die sieben Erstgenannten wurde jeweils ein Strafverfahren wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet“, erklärte Bachmann. „Gegen die vier Arbeitnehmer mit Duldung wurde jeweils ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verdachts der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne die dafür benötige Arbeitsgenehmigung eingeleitet.“

Die Ermittlungen, ob die Arbeitnehmer zur Sozialversicherung angemeldet gewesen sind und ob der Mindestlohn gezahlt wurde, dauern noch an. Hinsichtlich der fehlenden Aufenthaltspapiere führt die Staatsanwaltschaft Hamburg die weiteren Ermittlungen.



Quelle : Zoll.de

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