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38 Beanstandungen im Bezirk des Hauptzollamts Schweinfurt

Zöllner bei der Schwerpunktprüfung

Am Freitag, dem 8. Februar 2019, überprüfte der Zoll vermehrt Kurier-, Express- und Paketdienstleister in der Region. Dabei befragten die Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit 338 Fahrer und Lagerangestellte verschiedener Arbeitgeber.

Die Kontrollen erstreckten sich über Unter- und Oberfranken und fanden vor allem in den frühen Morgen- und späten Abendstunden an den Depots der Dienstleister statt.

38 Fälle beschäftigen die Bediensteten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Bezirk des Hauptzollamts Schweinfurt bis zur endgültigen Klärung der Sachverhalte weiter. Bei zwölf Arbeitnehmern wurde nach derzeitigem Stand der gesetzliche Mindestlohn nicht gezahlt. In drei Fällen wurden tarifliche Lohnuntergrenzen nicht eingehalten. Zwei Personen traten als selbstständige Unternehmer auf, obwohl sie nach Art und Umfang der Tätigkeit scheinbar als Arbeitnehmer beschäftigt waren.

Diese Prüfungsergebnisse wirken sich auf die Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen aus und ziehen die Vorenthaltung oder Veruntreuung von Arbeitsentgelt nach sich. In einem Fall prüft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit, ob Sozialleistungen zu Unrecht bezogen wurden (Leistungsbetrug). Daneben verzeichneten die Einsatzkräfte fünf Verstöße gegen die Ausweismitführungs- oder Sofortmeldepflicht.

Im Bezirk des Hauptzollamts Schweinfurt waren an dem Kontrolltag über 85 Zöllnerinnen und Zöllner beteiligt.



Quelle : Zoll.de

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