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Berlin, 19. Februar 2018

22 ausländische Arbeitnehmer arbeiteten ohne gültigen Aufenthaltstitel, fünf wiesen sich mit gefälschten kroatischen Identitätskarten aus

Am 15. Februar 2018 haben insgesamt 50 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Berlin ein Bauvorhaben in Berlin-Köpenick überprüft. Jetzt liegen dazu erste Ermittlungsergebnisse vor.

Insgesamt wurden 27 Personen verschiedener Firmen angetroffen und zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt.

Dabei stellten die Zöllner 22 serbische und bosnische Arbeitnehmer fest, die über keinen für die Arbeitsaufnahme in Deutschland gültigen Aufenthaltstitel verfügten. Gegen sie leiteten die Zöllner Strafverfahren wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein.

Fünf der 22 Arbeitnehmer wiesen sich zudem gegenüber den Zollbeamten mit gefälschten kroatischen Identitätskarten aus. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet.

Gegen den Arbeitgeber wurde ein Strafverfahren wegen Verdachts des Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Auf Anordnung des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten durchsuchten die Zöllner zudem dessen Geschäftsräume nach Beweismitteln.

Die Ermittlungen, ob der Mindestlohn gezahlt wurde und ob die Arbeitnehmer zur Sozialversicherung angemeldet waren, dauern an.



Quelle : Zoll.de

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