Zoll online – Pressemitteilungen – Zoll verhindert Schmuggel von Goldarmreifen


Gleich in drei Fällen wurden Zöllner am Flughafen fündig.

In der letzten Woche konnten Zöllner am Flughafen Bremen in gleich drei Fällen den Schmuggel von hochwertigem Goldschmuck verhindern.

Bereits am 15. Oktober 2018 reiste eine Familie aus dem Libanon ein und wollte den Flughafen über den Ausgang für anmeldefreie Waren verlassen. Den Zöllnern fielen jedoch die Goldarmreife auf, die die Ehefrau am Armgelenk trug.
Bei einem Gesamtwert der Armreife von über 3.000 Euro sind Einfuhrabgaben in Höhe von über 650 Euro entstanden, die dem Fiskus entzogen werden sollten.

Einen Tag später reisten getrennt voneinander zwei Familien aus der Türkei nach Deutschland ein und wollten ebenfalls unberechtigt den Ausgang für anmeldefreie Waren nutzen. In einem Fall trug die Ehefrau einen auffallend wertvollen Armreif mit einem Wert von über 2.500 Euro am Arm. Hier sind Einfuhrabgaben in Höhe von fast 600 Euro fällig geworden.
Im zweiten Fall wurden vier Goldarmreife durch das Röntgen des mitgeführten Reisegepäcks entdeckt. Bei einem festgestellten Gesamtwert von über 3.700 Euro sind über 800 Euro Einfuhrabgaben entstanden.

„Reisende müssen von sich aus Waren ab einem Gesamtwert von 430 Euro beim Zoll im roten Kanal für anmeldepflichtige Waren anmelden. Dieser Wert gilt pro Person. Für Kinder gibt es geringere Freimengen“, erläuterte die stellvertretende Leiterin des Hauptzollamts Bremen, Nicole Tödter. „Wenn Waren wahrheitsgemäß angemeldet werden, müssen lediglich die Einfuhrabgaben bezahlt werden. Werden Waren jedoch nicht beim Zoll angemeldet, leiten wir bei solchen Summen immer ein Strafverfahren ein. Die Steuern müssen selbstverständlich trotzdem bezahlt werden“, so Tödter weiter.

Entsprechend wurden in allen Fällen Verfahren eingeleitet. Den Schmuck konnten alle Reisende nach Begleichung der fälligen Steuern mit nach Hause nehmen.



Quelle : Zoll.de

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