Zoll online – Pressemitteilungen – Zwei Geschäftsführer zu Geld


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Singen, 22. Juni 2018

Finanzkontrolle Schwarzarbeit ermittelte im Baunebengewerbe

Wegen gemeinschaftlichen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 19 Fällen wurde ein Paar aus Rheinland-Pfalz durch das zuständige Amtsgericht in Villingen-Schwenningen verurteilt. Der Mann wurde zu einer Haftstrafe von 14 Monaten und die Frau zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.800 Euro verurteilt.

Wie die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Singen ermittelten, haben die beiden Geschäftsführer über 14 Monate hinweg mehrere Arbeitnehmer beschäftigt, ohne diese jedoch ordnungsgemäß bei den Sozialkassen angemeldet zu haben.

Durch diese Vorgehensweise haben die beiden Verurteilten versucht, sich einen Vermögensvorteil durch die eingesparten Sozialabgaben zu verschaffen.

Zwei der Mitarbeiter wurden zwar nachträglich angemeldet, jedoch erst nachdem es zu einer arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzung mit diesen zwei – zuvor gekündigten – Arbeitnehmern gekommen war und die Verurteilten damit rechnen mussten, dass die unterbliebenen Anmeldungen doch noch entdeckt werden würden.

Der Schaden für die Sozialkassen beträgt insgesamt rund 37.500 Euro.

Die beiden Verurteilten sind nicht nur mit Geld- beziehungsweise Haftstrafe belegt worden, auch die noch ausstehenden Sozialversicherungsbeiträge werden von ihnen nachgefordert.

Die Haftstrafe gegen den Mann wurde zur Bewährung auf drei Jahre ausgesetzt. Beide Urteile sind zwischenzeitlich rechtskräftig.



Quelle : Zoll.de

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